Share this
Fairdient

Unfair

Spontane Überstunden, kaum planbare Freizeit und fehlende Wertschätzung – die Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gaststättengewerbe sind oft unfair. Sieh dir an, was deine Kolleginnen und Kollegen über ihre Arbeit sagen.

Stimmen deiner Kolleg*innen

Du bist nicht alleine. So ergeht es anderen in der Branche.

14. September 2019

Ich bin gelernte Bäckereifachverkäuferin. Vor meinen Kindern habe ich gern alle Schichten und auch Überstunden geleistet. Das System funktioniert aber nicht mehr wenn man alleinerziehend ist und dazu noch ein pflegebedürftiges Kind zu betreuen hat! ... weiterlesen Von Hobbys mal ganz zu schweigen. Dringender Handlungsbedarf besteht darin die Arbeitszeiten den Kita oder Schulzeiten anzupassen! Werktags D.h. Mittelschicht z.b. (9-15uhr) inkl. Fahrzeiten Berechnung und in Teilzeit! Überstunden umwandeln in Urlaub/ nicht überbrückbare Ferien Betreuungszeiten! Zum Schluss uns Mütter auch wertschätzen und kein Niedriglohn Sektor mehr!

Tanja Dhx
14. September 2019

Die Pflege hat mittlerweile erkannt, was die Gastronomie noch vor sich hat. Wo sollen die Arbeitskräfte herkommen ? Wer beginnt noch freiwillig eine 3-jährige Ausbildung in der Gastronomie mit dem Ziel dort dauerhaft zu bleiben ? Mit welcher Motivation ... weiterlesen ? Arbeitszeiten & Bezahlung schlecht, soziale Ausgrenzung, tägliche Konflikte mit Gästen (z.T. bis unter die Gürtelllinie), immerwährendes Entschuldigen für Fehler & Qualitätsmängel. Die Hotellerie ist wie die Autoindustrie: Hochglanzbilder, leere Versprechen, Täuschungen.

Alexander Paganetti
14. September 2019

Wo sind die qualifizierten studierten Vordenker der Gastronomie ? Die Häuptlinge bekommen viel Geld, für welches die Indianer tagein tagaus hart arbeiten. Eine Verteilungsdebatte ist unabdingbar. Nur wenn alle in die gleich Richtung rudern, kann der ... weiterlesen Erfolg für alle maximiert werden. Aber es scheint eine 2-Klassen-Gesellschaft zu geben.

Alexander Paganetti
14. September 2019

Bin seit 1990 in der Gastro. Seitdem befindet sich die Qualität im freien Fall. Sowohl der Q-Anspruch seitens der Gäste, da nicht bereit, für Q zu erkennen & zu bezahlen. Seitens Abt.-Leiter + Managenent, da ab Fr 18 Uhr bis Mo 08:00 Uhr außer ... weiterlesen Haus. Das war früher anders.

Alexander Paganetti
14. September 2019

Der Individualgast hat keine Bedeutung mehr, da zu aufwändig sein Geld zu erhalten. Quantität statt Qualität: so schnell wie möglich so viele Gäste wie möglich abwickeln. Wer sich beschwert, wird abgespeist oder erhält sogar nichts. Da scheint ... weiterlesen einkalkuliert. Nachwuchspflege-Arbeitsschutz-Vielfalt-Qualität: FEHLANZEIGE. Noch 10 Jahre, und es gibt nur noch Standard aus dem Automaten...ohne Service.

Alexander Paganetti
8. September 2019

Vorweg, Ich liebe diesen Job.
Aber es gibt sehr viel, was sich ändern muss, damit man auch wieder Spaß in diesem Beruf hat.
1. Sollte man Respekt kennen, seitens der Mitarbeiter, und Chefs.
Ich habe z.b nicht 3 1/2 Jahre gelernt, und bin jetzt seit ... weiterlesen mehr als 10 Jahren in diesem Beruf, Um mich anderen, die das z.b nicht gelernt haben / aushilfen sind unterzuordnen.

2. Sollten die leute, die es auch wirklich gelernt haben, und dies als Vollzeitsberuf ausüben, Fair Bezahlt werden.... Man liegt nur ein kleines bisschen höher als ein Stundenlohn von einer Aushilfe ( die meist sogar noch mehr verdienen wenn man das alles auf die Stunden ausrechnen würde )

3. Flexibilität ist gut, aber es gibt auch Grenzen... Dienstpläne sollten schon vorweg klar sein, damit man auchmal etwas planen kann.

Es gibt immer die "Ausrede", an Schwächeren Tagen kann man die Überstunden abbauen, bzw, mal früher gehen...
So häuft man sich etliche Überstunden an, die man sowieso nicht "abfeiern" kann...

Hier sollte es Staatlich geregelt sein, dass man diese nach einer bestimmten Zeit automatisch ausbezahlt bekommen würde (*Pflicht).. Wäre auch toll, wenn man durch diese etwas steuerliche Vorteile bekommen könnte. das sich die auszahlung auch lohnen würde.

Ich renn seit 6 Monaten zwischen Anwalt hin und her, damit mir meine Überstunden aus dem letzten Betrieb bezahlt werden, und das waren nicht wenig.

Phil Preuss
12. August 2019

Teilweise werden meine Schichten 1 Stunde vor Dienstbeginn und manchmal sogar mehrmals am Tag geändert. Sollte ich Termine haben oder Verabredungen wird mir immer gesagt ich soll diese verschieben und daran denken dass bald meine Vertragsverlängerung ... weiterlesen ansteht. Einmal wurde ich in der Notaufnahme angefragt ob ich arbeiten könnte und als ich sage ich habe Blut gespuckt wurde ich nur daran erinnert dass ich am nächsten Tag Schicht habe... Das alles muss gestoppt werden und die Politik muss uns zuhören.

Ivana Teschner
2. August 2019

Ich bin seit 13 Jahren in der Gastronomie und wie viele andere arbeite ich auch 10 bis 15 Stunden am Tag bei Mindestlohn und teilweise noch undadankbaren, nervigen Gästen. Ich bin schon lange der Meinung das sich etwas in unserer Branche tun müsste! ... weiterlesen In der Gastronomie zu arbeiten ist sehr hart, was sicher viele bestätigen! Wir haben einfach mehr verdient als den Mindestlohn, ein Dankeschön oder danke für den guten Service!

Nils Hoffmann
2. August 2019

Es ist entsetzlich in einem so Gastfreundlichen Land in diesem Beruf zu arbeiten. Gut ausgebildete Fachkräfte sind nicht mehr zu bekommen in der Durschnittsgastro. Eine AEVO Prüfung wird erst gar nicht mehr bezahlt im Gehalt wenn man diese hat und Verantwortung ... weiterlesen übernehmen kann. Man muss schon fast ein 2. Standbein haben um überhaupt über die runden zu kommen, geschweige denn eine Familie zu ernähren um WÜRDIG leben zu können.

Die Arbeitnehmergesetze gelten auch in der Gastro, leider ist die praxis der Umsetzung jenseits von gut und böse . Als wäre es selbstverständlich sich 200 stunden im Monat für jemanden zu arbeiten der zu wenig bezahlt.

Ich übe diesen Beruf nun seit 20 Jahren aus und habe auch internationale Stationen und viel wissen gesammelt. Ich bin nun 38 und werde diesen Beruf nicht mehr lange ausüben, eben wegen dieser schlechten Bedingungen und meinem Sohn.

Der DEHOGA ist das aller letzte, wenn diese dinge umgesetzt werden wird diesen Beruf niemand mehr ausüben wollen.

Patrick Quenaudio
31. Juli 2019

Am 1.August.2016 hat meine Ausbildung zur Hofa angefangen. Seit 2016 bin ich nun ausgelernt und arbeite im Service. Auch wenn mein Chef ein echt korrekter Arbeitgeber ist, mangelt es an viel. Vorallem an guten Kollegen mit denen das Arbeiten auch Spaß ... weiterlesen macht und funktioniert. Hätte ich mein Trinkgeld nicht für das ich mir täglich den Poppes aufreißen muss, wäre ich schon längst weg. Auch in der Ausbildung verdient man so gut wie nix für die Arbeit die man leistet. Man wird eigentlich nur ins kalte Wasser geschmissen und wehe man macht einen Fehler. Man ist sofort eine billige Vollzeit-Arbeitskraft die immer wieder spontan am freien Tag zum arbeiten angerufen wird, von der Berufsschule befreit wird um zu arbeiten und eine Frühschicht auf eine Spätschicht ganz normal ist.
Mit den Gästen fange ich am besten gar nicht an. Man wird angeschrien, beleidigt, angefasst und total von oben herab behandelt, als wäre man eine billige Magd im Königsschloss. Kein Hallo, Danke, Bitte, Entschuldigung...

Verena Pfeil
31. Juli 2019

Seit 25 Jahren ausgelernter Koch, und es ist fast unmöglich seine Familie zu ernähren, ein Häuschen zu haben oder in Urlaub zu fahren

Gregor Weber
31. Juli 2019

Grundsätzlich finde ich es gut,das sich die NGG neue Wege überlegt. In 42 Jahren Gastronomie habe ich nicht viel von der NGG gehört,gelesen oder große Aktionen erlebt.Okay, ich bin nicht in der NGG.Es gibt sehr viele Themen über die man sprechen ... weiterlesen sollte um das Image des Berufes zu verbessern. Eine, den Belastungen wie Hitze,schwere der Arbeit,bewegen von vielen Tonnen Nahrungsmitteln,Hygiene, Warenwirtschaft ,Schnelligkeit,technisches Wissen,usw. gerechtfertigter Bezahlung ist ein Teil davon.Wichtiger ist aber das über Jahrzehnte geprägt Volksbild zu verändern.Nur so eine Idee: betrachten wir Mal Leistungen in der Gastro wie eine Handwerker Rechnung.Also Berechnung des Materials,Arbeitszeit,Kleinteile und Sonderleistung+ MwSt ergibt den zu bezahlenden Betrag!Somit könnte man sehr einfach z.B Lohnerhöhungen ermöglichen und jeder könnte es sehen.100€ Stundenlohn wie im Kfz Gewerbe......ich weiß Traumvorstellung!Aber...alles in dem Menü Preis zu versteckten hat auch keine Zukunft mehr.Hier fehlt eindeutig die öffentliche Inaugenscheinnahme auf Seiten des Gastes und auf Seiten des Gastronomen wird die Chance vergeben seine Leistung zu erläutern.

Michael Maier
31. Juli 2019

Echt traurig!

David Thieme
31. Juli 2019

In keinem anderen Job wird so viel Flexibilität verlangt.Das Privatleben findet eigentlich gar nicht mehr statt.Eine geregelte
5-Tage-Woche ist oft auch nicht drin.
Es gibt oft Schichtdiendt.
Die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zur geleisteten ... weiterlesen Arbeit.
Viele Betriebe wissen gar nicht mit welchem Idealismus ihre Angestellten arbeiten.
Die Herren Politiker können sich ja mal 14 Stunden in die Küche stellen.Das ist unverschämt und da wundert es mich nicht, das es keinen Nachwuchs mehr gibt.
Macht die Jobs in der Gastronomie endlich attraktiv

Stefanie Bock Sommer
31. Juli 2019

Zu schlechte Bezahlung, viel zu wenig Kitas oder Kindergärten die auch abends noch auf haben, Gäste haben keinen Respekt vor der Arbeit so nach dem Motto das kann ja jeder oder man brauch ja keine Fachkenntnisse, Ausnutzen der Mitarbeiter geht gar nicht ... weiterlesen, man arbeitet um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten, von den Löhnen kann man kaum mehr leben, Gäste können nicht immer nur alles günstig verlangen

Stefanie Pfeiffer
31. Juli 2019

Gastronomie ist der legale und moderne Sklavenhandel!!!

René Ritter
30. Juli 2019

Arbeitnehmer werden immer stärker unter Druck gesetzt, immer mehr mit weniger Leute leisten zu müssen, die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren - all das sind Belastungen, die krank machen können. Ein vergiftetes Betriebsklima bringt die Kollegen dazu ... weiterlesen sich gegenseitig das Leben schwer zu machen (Mobbing und Bossing - durch Personalabbau- nimmt zu). Dann kommt noch der zu geringe lohn .

David Waczenski
30. Juli 2019

Schafft bessere Bezahlung und normalere Arbeitszeiten für alle Gastro beschäftigten... sonst stirbt sie Gastronomie aus !!!!

Sonja Loidold
30. Juli 2019

Bezahlt die Leute endlich vernünftig, sorgt für eine angemessene Ausbildung in Berufsschulen, vergütet Überstunden und gebt den Leuten den Respekt den sie verdienen.

Herbert Schwakowiak
30. Juli 2019

Und was ich noch unbedingt ergänzen möchte: Kein Schwein merkt anscheinend das unser Geld nichts mehr wert ist! Unsere Lebenshaltungskosten werden immer höher nur unsere Löhne bleiben gleich! (Vielleicht auch ein Grund der Misere!) Wenn ich mich erinnere ... weiterlesen mein Lohn zu DMark Zeiten mit den lebenshaltungskosten zu der Zeit?!?!? Und jetzt? Ja mein Geld ist halt auch nichts mehr Wert!

D.tOx-pHOto📸
30. Juli 2019

Ich Arbeite seit glaube jetzt 15 Jahren als Koch und habe festgestellt die Bedingungen haben sich schon ein wenig gebessert (also die die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind). Das Problem 90% der Arbeitgeber halten sich einfach mal an gar nichts, sie ... weiterlesen finden Schlupflöcher und nutzen das nicht wissen der Arbeitnehmer schamlos aus! Es ist eine Katastrophe! Nur wenn man darauf aufmerksam macht und weiß wovon man spricht bekommt man den Job eben nicht! Die unterbezahlung liegt doch meiner Meinung nach daran das ich als Arbeitnehmer dem Arbeitgeber doch insgesamt schon fast das doppelte Koste wie ich auf meiner lohnabrechnung sehe! Das heißt er muss mich ja betrügen um das Personal einzustellen welches für den Aufwand nötig ist! Ansonsten ist der Betrieb nicht tragbar! Dem zufolge muss ich auch mehr Arbeit leisten um Personal, für welches kein Geld da ist, auszugleichen! Meiner Meinung sollte der Gesetzgeber für Selbstständige Kleinunternehmer Steuerliche Erleichterungen Schaffen die sich auf die personelle Struktur und das lohngefüge auswirken müssen schaffen. Ich denke das würde bewirken das ich mehr Geld verdiene und personelle Erleichterung bekomme!

Und nach vielen Gesprächen mit Menschen aus anderen Branchen geht es allen so! Meines Wissens, in großen Firmen mit tausenden Mitarbeiten geht es den Arbeitnehmern weitaus besser! Bin aber gern bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen!

Grüße!

D.tOx-pHOto📸
29. Juli 2019

Wo bleibt die Menschlichkeit?
Vermisse Die seit ein paar Jahren!
Ob’s in der Politik oder in etwas größeren Firmen es wird immer mehr vom kleinen Mann/Frau verlangt und das für das gleiche oder weniger Lohn! Der Wasserkopf wird auch immer grösser🤮 ... weiterlesen
Und eins noch: Warum wird immer alles schwieriger mit noch mehr Vorschriften und noch mehr Bestimmungen?

Kai Ser
28. Juli 2019

Es wird an der falschen stelle gespart, am Personal. Es geht nur noch darum schnell Geld zu machen und nicht mehr um die Gäste zufriedenheit. Nachhaltiges arbeiten so das der Gast zufrieden den Laden verlässt und auch gerne wieder kommt damit auch morgen ... weiterlesen wieder umsätze reinkommen wurde von Personalkosten Einsparung abgelöst auf Kosten der MA und des Gastes. Stattdessen wird so gewirtschafftet als währe es jeden abend ein Event wie beim Wanderzirkus und morgen die Zelte wieder abgebaut werden.

Chrysovalantis Landy Nikolaou
27. Juli 2019

Liebe Arbeitgeber, liebe Politiker,

geb den Menschen mehr Geld für Ihre Arbeit. Wer hat noch den Spaß an der Arbeit, wenn er noch nicht einmal die gesetzlichen Regelungen die in der Gastronomie sehr oft überschritten werden, genießen darf. Gebt ... weiterlesen den Leuten mehr Erholungsphasen und mehr Freizeitausgleich und nicht noch mehr Stunden. Bildet den Nachwuchs respektvoll und fachlich gut aus. Jeder der ausgeglichen ist und nicht bangen muss in Großstädten seine Miete nicht zahlen zu können der hat Bock auf Gastro.

Stefan Bajinski
27. Juli 2019

In der Gastronomie wird erwartet das wir (unbezahlte) Überstunden und Mehrarbeit leisten und das für den niedrigsten Lohn! Wie wäre es wenn die DEHOGA mal ein Jahr unter unseren Bedingungen arbeiten würde bevor solche Gesetze beschlossen werden?! ... weiterlesen Dann würde ein anderer Wind wehen und auch die jungen Leute gerne einen gastronomischen Beruf erlernen wollen. So kann niemand Arbeit und Beruf vereinen.

Michaela Senz
26. Juli 2019

Die Branche ist generell schon sehr hart, gerade in diesem Sommer...
Wir lieben unsere Arbeit, aber unsere Chefs sehen es nicht und werden nur auf unsere Fehler aufmerksam.
Man soll den ganzen Tag lächeln und den Verkauf fördern,bekommt aber nur Mindestlohn? ... weiterlesen
Wir sind Köche , Kellner , Zimmer Mädchen ,Seelsorger, kummerkasten und Helfer in so gut wie jeder Situation.
Mehr Wertschätzung wenn der Betrieb nicht mehr bezahlen kann als Mindestlohn!
Ein Danke, ein ehrliches Danke würde schon viel helfen.
Ein geregelter Dienstplan der schon min zwei Wochen im voraus steht wäre toll anstatt jeden Tag den Plan zu ändern.
Es gibt viel zu verbessern!
Aber wie gesagt wor lieben es trotz all dem !!

Adriane Wyatt
26. Juli 2019

Mehr Geld wäre toll. Für weniger Arbeit 🙂 und die Temperaturen in der küche müssten mal geregelt werden... alle Betriebe haben.schlecht wetter oder wenn es zu warm ist werden die Arbeitszeiten geändert.
Nur bei uns Gastronomen wird alles hin genommen ... weiterlesen und keine Rücksicht drauf genommen .

Maci Saaki
24. Juli 2019

Hallo hier malnein kurzer Ausflug in meine Welt als Koch. Ich hab vor 9 Jahren ausgelernt auch gleich eine Arbeitsstelle gefunden und arbeite seitdem als Koch.
Das ich Wochenende und Feiertags arbeiten muss war mir klar und ich konnte mich damit abfinden ... weiterlesen. Allerdings mit ca 1200€ monatlich auskommen zu müssen damit kann und werde ich mich nicht abfinden. Nach abzügen meiner Fixkosten habe ich noch ca 350€. Damit kann man nicht wirklich leben höchstens Überleben. Teilweise muss ich mit nur 70€ die letzten 11 Tage im Monat auskommen. Viele Arbeitgeber meinen ich bekäme ja Trinkgeld. Das verdienen wir uns allerdings extra für gutes Essen und Service. Das sollten Arbeitgeber nicht in den Lohn mit einrechnen.

Stefan
23. Juli 2019

Vergleicht mal das Gehalt mit anderen Branchen und findet den Fehler...

Steffi
23. Juli 2019

Ich bin aus der "freien Gastronomie" ausgestiegen weil ich meine Arbeitszeiten und mein Gehalt nicht in relation zueinander standen. Meine Arbeitstage hatten 12-16 Stunden das als einfacher Koch. Meine Chefs fuhren die dicken Autos, kauften ... weiterlesen sich teure Boote oder flogen 3-4 mal in den Urlaub aber wenn es darum ging das man mehr Gehalt wollte oder Überstunden auszubezahlen war zufällig kein Geld mehr da. Ich habe schon 2 ehemalige Arbeitgeber verklagt weil die beiden Herren dachten sie stehen über Gesetzen. Ich bin jetzt froh das ich Küchenchef in einer schulmensa bin arbeite nur noch von Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr und das für weniger Geld als in der
"freien Gastronomie" aber das ist es mir wert.

Sven Schlingermann
21. Juli 2019

Im Gastgewerbe folgt ein Rekord-Jahr auf das andere.
Dennoch sind die Berufe unattraktiv. Wochenend- und Feiertagsarbeit, 6 Tagewochen und 10 Stundendienste, seinen Dienst erfährt man erst donnerstags in der Vorwoche.
Lohn exakt Mindestlohn ob staatlich ... weiterlesen oder tariflich.
Branche im öffentlichen Interesse, gleichgesetzt mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst!
Ein Polizist hat das 3-fache eines Bankettkellners an Einkommen, 6 Tage mehr Urlaub und Pensionsanspruch, einen unbefristeten Vertrag, Umzieh- und Wegegeld.

Hotel- und Gastgewerbe Sachsen-Anhalt
TG3 exakt Mindestlohn 9.19 Euro
TG4 7 Cent über Mindestlohn
Das bekommt man auch als Hilfsarbeiter bei Beschäftigung Montag bis Freitag 7 bis 16 Uhr

Dirk Trommer
20. Juli 2019

Wertschätzung als Mensch und Arbeitnehmer, moderne Arbeitsbedingungen, die eines Menschen würdig sind, halbwegs geregelte Arbeitszeiten, die einem soziale Teilhabe ermöglichen, ein Gehalt, von dem man halbwegs gut leben kann, und vielleicht sogar eine ... weiterlesen Familie ernähren kann: In weiten Teilen der Gastronomie absolute Fremdwörter. Stattdessen Herzinfarkte, Suchtkrankheiten, Burn Out. Geteilte Dienste mit zehn Stunden Regel-Arbeitszeit, Sonn-,Feiertags-, Nacht- und Mehrarbeit, alles 'stinknormal'!Und schon als Azubi bekommt man eingetrichtert, dass man diese Normalität zu akzeptieren habe, und Arbeitnehmerrechte was für Weicheier seien! Was unterscheidet uns Gastronomen denn von anderen Arbeitnehmer*innen bloß??!!
Ein 'Sklaven-Gen' oder was??!!
Immer weniger Fachkräfte müssen die Arbeit der fehlenden Kollegen*innen mitstemmen, denn unser 'Sklaven-Gen' sagt uns ja "Der Laden muss laufen!!".
Kein Danke, keinen Cent mehr gibts !!!
Eine Branche schafft sich gerade selber ab!
Ich fordere:
-Einen gastronomischen "Generalstreik" um auf uns aufmerksam zu machen!!! Wir aus dem "Mikrokosmos am Rande der Gesellschaft"
Ich fordere:
- Einen Imagewechsel, wir sind mehr!!!!
Ich fordere:
- Eine Art "Meistetpflicht" zur Restauranteröffnung, damit nicht jeder Depp uns verbraten darf. Von wegen "Wer nichts wird, wird Wirt"!!! Fachleute an die Macht !!!
Ich fordere:
- Mehr Wertschätzung für Meister, Fachwirte und geprüfte Gastronomen !!! Jeder Heizungsbauer hängt sein Schild raus "Meisterbetrieb".
Ich fordere:
- Modernisierung und Neuorganisation der Ausbildung !!! Zukünftige Facharbeiter*innen zu selbstbewussten Arbeitnehmern und Experten formen.

Unsere Forderung muss lauten:
KEHRTWENDE JETZT!!!!
Statt 13 Stunden Tag Verbesserung der Arbeitsbedingungen und mehr Wertschätzung unserer tollen Arbeit und für uns als Arbeitnehmer*innen !!!!

Raus aus der Küche und dem Back Office auf die Strasse und in die Medien !!!

WIR SIND MEHR !!!!

Christof Schuster
19. Juli 2019

Ich hatte vor Kurzem tatsächlich überlegt ob ich einfach aus der Gastro aussteige... ich knausere jeden Monat, habe nen Stundenlohn von 9,85€/h
und dafür 3 jahre gelernt yeay...

Als ich gesehen habe dass ich als Ungelernter Quer einsteiger in ... weiterlesen einem Betrieb 14€/h bekommen würde,ja da hat es schon echt in den fingern gekribbelt. Ich würde beim Auf-, Um- , und Abbau von Bühnen helfen, Jede stunde wird bezahlt... Ich hätte keine FInanziellen Probleme, könnte mir auch mal was leisten, aber stattdessen habe ich mich dagegen entschieden, weil ich meinen Beruf als Koch gerne ausübe, da er so vielseitig und innovativ ist, in der Gastro soll ich meine "überstunden" "abbummeln" erstens, wann soll ich das machen? zweitens bringt mir das Noch weniger, weil ich mein geld ja quasi, für meine Lebenserhaltung ausgebe.

desweiteren ist Eins der größten Probleme in meinen Augen , dass jeder, So leid es mir für Kleine Restaurants und Betriebe tut, dass jeder ein Restaurant oder eine Bar mit Speisenausgabe, Imbiss oder Ähnliches auf machen kann/darf.
Es gibt einfach viel zu viele Restaurants &Co, dadurch gibt es einen Mangel an Personal. Wir teilen und Quasi die Gäste und das ist nunmal ein Problem für Alle. Wenn es weniger Restaurants, Ras etc, bla geben würde hätten wir keinen Mangel an Personal, demnach teilen wir uns keine Gäste und haben auch quasi "mehr Einnahmen"... Somit hätte man Mehr geld.. mehr Personal, etc bla.
Die Gastro ist ein wichtiger teil der Wirtschaf und sollte nicht mit "Quantität" sondern mit Qualität Glänzen.
Viel hilft nicht immer Viel.

Auf dauer bei solchen Bedingungen werde ich mich früher oder später aus der Gastronomie verabschieden.

Danny Schwabe
19. Juli 2019

Die DeHoGa wird von nicht wenigen Azubis in der Gastronomie als positiv wahrgenommen.

Die Lossprechungszeremonie wird für Köche, HoFas, ReFas und Systemgastronomen in Münster (NRW) tatsächlich von einer Vertreterin der DeHoGa den Abend über moderiert ... weiterlesen und die DeHoGa verteilt Urkunden für die Jahrgangsbesten.
Nicht wenige Azubis gewannen im Laufe der Ausbildung dank andauernder Präsenz der DeHoGa auf Events etc. den Eindruck, es handele sich bei ihr um eine die Interessen der normalen Arbeitnehmer vertretende Institution. Das ist auch wenig verwunderlich, wenn man sich ansieht, mit welcher Akribie die DeHoGa Imagepflege betreibt.

Da sollten auch die ebenfalls vertretende IHK und die Berufsschulen aktiv werden und eruieren, ob dieser Eindruck nicht durch die gemeinsame Teilnahme an so wichtigen Ereignissen geadelt wird. Lange nicht jeder Azubi ist mit einem ausrechenden Maß an Skeptizismus ausgestattet, um zu hinterfragen, was genau jene Organisation, die so sehr gegen die eigenen Interessen kämpft, bei der Abschlussveranstaltung für zukünftige Arbeitnehmer zu suchen hat.

Die Teilnahme der NGG bei einer solchen Veranstaltung wäre als Verband der Interessensvertretung der Arbeitnehmer in der Gastronomie durchaus angebracht. Stattdessen meldeten sich neben der IHK sowohl Vertreter der Kommunalpolitik als auch der DeHoGa (letztere in verstärkt präsenter Rolle) zu Wort.

André Volkov
19. Juli 2019

Unfaire Arbeitszeiten und unprofessionelle Chefs, da kann man nicht mehr von Traumjob sprechen.

Grothu Volker
18. Juli 2019

Liebe Politiker Werte Damen und Herren der dehoga,

Ja es reicht. Personalmangel an allen enden und Ecken in der Gastronomie.... Keiner will diesen Job mehr machen und die, die noch da sind sollen das auch noch kompensieren.
Die Gastronomie ist in ... weiterlesen Deutschland der 3 oder 4 größte Wirtschaftszweig. Wie kann es sein das ein Gewerbe welches so viel Geld einbringt so schlecht angesehen wird. Miese Arbeitszeiten lange Dienste beschissene Gehalt, keinerlei Anreiz diesen Beruf ausüben zu wollen. Nicht mal mehr dann wenn man ihn mit Herzblut ausübt.
Aber ich will nicht meckern es gibt ja diverse Vorschläge die Sachlage zu verbessern durch beispielsweise höhere Gehälter was den personalmangel leider nicht kompensiert.aber so sehr es mir für die kleinen Betriebe leid tut... Nicht jeder sollte eine schanklizenz bekommen nicht jeder sollte ein Restaurant aufmachen dürfen... Nicht jeder ein hotel betreiben.menschen die diesen Weg wählen sollten in der Branche gelernt haben und im optimal Fall eine Prüfung ablegen müssen. So haben wir vllt weniger restaurants und bars... Aber die due es gibt teilen sich die Gäste da etwas weniger Auswahl angeboten wird. Folglich kommt mehr Geld womit Personal bezahlt werden kann. Und mit mehr Gästen und mehr Personal kann auch die Qualität von Essen und Service gesteigert werden... Die Gastronomie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und sollte durch Qualität und nicht Quantität überzeugen...

Peace out

Sandra Hazzel
18. Juli 2019

Urlaub ... Wochenende ... Freizeit ... Familie ...Faire Bezahlung .... was ist das alles ? 20 Jahre gastro und kein Weg hinaus ... ich rate jedem was anständiges zu lernen ....

Danny Boy
18. Juli 2019

Die Gastronomie ist gerade mit Familie schwer planbar. Unregelmäßiges frei sowie unregelmäßige Arbeitszeiten. Arbeitszeiten bis zu 11 Stunden sind keine Seltenheit. Die Anerkennung für die geleistete Arbeit bleibt bei den meisten Arbeitgebern aus ... weiterlesen. Meiner Meinung nach gibt es für den Arbeitgeber zwei Möglichkeiten entweder man gestaltet den Arbeitsplatz so angenehm wie möglich, dass der Arbeitnehmer gerne zur Arbeit kommt oder aber man bezahlt so viel Gehalt, dass es sich für 1 bis 2 Jahre richtig lohnt dort zu arbeiten. Ich plädiere für Ersteres, weil die meisten Köche diesen Beruf sicherlich nicht wegen des hohen Gehalts gelernt haben, sondern aus Liebe zum Beruf.

Hagen
18. Juli 2019

Die Arbeitgeber sollten die geleistete Arbeit endlich als das ansehen was sie ist. Nämlich verdammt harte körperliche Arbeit die ihnen ihr Leben finanziert. Warum sollte man als Koch dann nicht angemessen bezahlt werden? Desweiteren muss die Überstundenklausel ... weiterlesen aus den Verträgen verschwinden! Kein Mensch will bis zu 20% unbezahlte Überstunden im Vertrag stehen haben. Ebenso ist Teildienst ein überholtes Thema, diesen braucht auch kein Angestellter mehr heute. Fazit: behandelt eure Angestellten wie ihr selbst behandelt werden wollt. Dazu gehört auch Respekt und Anerkennung!

Moritz Dasecke
17. Juli 2019

In der Gastro fehlt es definitiv an Personal, vorallem an gelernten Fachkräften. Überstunden und häufige Dienstplanänderungen bleiben dabei nicht aus. Privatleben, Familie und Hobbys kommen dabei zu kurz. Bei der wenigen Freizeit die übrig bleibt ... weiterlesen, will man meist seine Ruhe und für sich sein. Der Stress und die Anforderungen werden immer größer. Eine Person arbeitet für vier... Es ist in der heutigen Zeit sehr schwer geeignetes Personal zu finden... Bewerbungen bleiben aus... Die Berufe in der Gastro haben einen schlechten Ruf... Wie eine Kollegin schon sagte "Wertschätzung, Respekt und Rücksicht sind Motivationsfaktoren, die selten zutreffend sind in der Gastro." Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar? Eben nicht! Die Gastro verliert immer mehr Fachkräfte. Das einzigste was sie noch zusammenhält sind die Mitarbeiter die untereinander im Team arbeiten.

Pascal Zuleeg
17. Juli 2019

Klasse,13 Stunden am Tag und am besten noch 7 Tage lang, so wird es ausgehen für manch einen Kollege.

Matthias Donzis Greß
15. Juli 2019

Ich möchte wie ein Mensch arbeiten und wie einer behandelt werden das ich so arbeiten kann das ich noch Zeit für meine Familie und Freunde investiere aber wenn es so weiter geht bin ich bald Offline

Cüneyt Erogluyum
13. Juli 2019

Mein Arbeitgeber macht alles super und ich kann mich nicht beschweren, er nimmt sich zeit, setzt sich für mich ein, hat immer ein Ohr offen, alles tippi topp.

Marvin Müller
13. Juli 2019

Liebe Politik, hört auf die Gastronomie kaputt zu regulieren, kümmert euch mal lieber darum dass nur Menschen einen Gastronomischen Betrieb eröffnen wenn gewährleistet ist dass sowohl für die Küche als auch für den Service ein Meister der Zunft ... weiterlesen vorhanden sind.

Patrick Gebhardt
12. Juli 2019

Ich liebe meinen Beruf (Koch) über alles, aber die vergangenen Jahre haben ihr spuren hinterlassen....Ich finde es sollte aufhören überstunden als selbstverständlich anzusehen.
Genauso ist mir schleierhaft wieso zur Hölle wir Gastronomen nicht anständig ... weiterlesen bezahlt werden.
Keine Zeit für Hobbys, Freunde und Familie sowie ständig steigender Anspruch und Stress aufgrund mangelnder Fachkräfte (einer muss Arbeit für 3 leisten) haben mich leider dazu bewegt Anfang nächsten Jahres meinen geliebten Job an den Nagel zu hängen.
Man bemerkt zwar ein gewisses umdenken, leider geht das aber viel zu langsam voran.
Ich sehe leider keine rosige Zukunft für die Gastronomie

Philipp Fischer
11. Juli 2019

Geregelte Arbeitszeiten wären in dieser Branche mal was gutes und nicht regelmäßig 10-14 h, jedes Wochenende und jeden Feiertag gehört eigentlich unterbunden vom Staat und nicht zu vergessen Tariflohn das alles sollte unser Staat regeln

Alexandra Förster Haselbeck
10. Juli 2019

Wertschätzung, Respekt und Rücksicht sind Motivationsfaktoren, die selten zu treffen sind. Eher herrscht die Einstellung, wie ersetzbar ein Mitarbeiter ist! Schade...

Desislava Naydenova
9. Juli 2019

Dienstpläne die geschrieben werden und meist erst Donnerstag oder Freitag kommen werden mit anfangs und Endzeit versehen, wir sollen bloß pünktlich da sein aber dann sollen die Arbeitgeber auch darauf achten bloß pünktlich sich an das vorgegebeme ... weiterlesen Ende zu halten.

Es muss ein Unterschied her zwischen gelernten und ungelernten Kräften, ein Tarif an den sich ALLE auch kleinere Unternehmen halten müssen die nicht der DEHOGA angehören.
Ein Mindestlohn, von dem man leben kann und nicht zur unteren Schicht der Bevölkerung zählt.

Für Azubis muss mehr getan werden, wenige junge Menschen wollen die Rolle des Gastgebers mehr sein.

Unser Beruf ist leider sehr unattraktiv geworden.

Volker
7. Juli 2019

Es ist absolut unfair, dass wir unseren Dienstplan erst am Freitagabend für die kommende Woche bekommen! Man kann so wenig im Voraus planen.
Zudem machen wechselnde Arbeitszeiten schon alleine müde, dass heißt nach der Arbeit muss ich mich immer erstmal ... weiterlesen hinlegen und hab automatisch weniger vom Tag.

Anna Pitellos
6. Juli 2019

Wir sind seit dem1.1.2019 übernommen worden,
Cafeteria 5 Kollegen für 100 Kunden
Cafebar 4 Kollegen für 100 Kunden
Restaurant 18 Kollegen für 1500-1600 Kunden
10 Kollegen im Stewarding
2 Kollegen HW Büro
1 Kollege im Lager
Macht 40 Kollegen ... weiterlesen
Vorher waren wir 45 Kollegen und hatten 200 Essen weniger im Restaurant, an der Bar und Cafeteria ca 1 Drittel weniger Kunden, es werden stetig mehr Kunden, die Kollegen gehen am Stock und die Krankenrate steigt, die Geschäftsführung freut sich über den Zulauf, aber für Neueinstellungen sehe Sie keinen Bedarf! Mal sehen wie lange es gut geht!!??
Stefan Wäge

Stefan wäge
6. Juli 2019

Hallo an alle,

klar kann mann nicht alle Umstände immer plannen da wir ja immer noch im Dienstleistunggewerbe Arbeiten und auch unsere Gäste mal umdenken müssten. Wir kennen doch alle die Gäste die 5Minuten vor Küchenschluss noch 3 Gänge Bestellen ... weiterlesen und um 1:00 Uhr Nachts immer noch nicht den Anschein machen aufzustehen.
Aber es sollte auch generell mal an den Teildienst gedacht werden ist ein Dienst von 6:00 - 11:00 und 18:00 bis 22:00 Uhr oder ähnliches wirklich in Ordnung???
Ich schreibe seit einigen Jahren für die Geschäftsleitung immer die Wochenarbeitsstunden auf (Natürlich ohne Überstunden:-) vesteht sich von selbst) viele unsere Dienste entsprechen nicht den Gesäzlichemrahmen ABER WER KONTROLLIERT DAS????
Seit der Pflicht Stunden zu notieren habe ich noch kein einiziges mal eine Kontrolle erlebt, wozu also überhaupt Stunden notieren?

Steffi
6. Juli 2019

(Meist unbezahlte) Überstunden, Verzicht auf sein Privatleben und auf seine Gesundheit ist in der Gastronomie eine Selbstverständlichkeit! Woher nehmen sich viele der Arbeitgeber das Recht seine Mitarbeiter wie Sklaven zu behandeln?! Und DASS obwohl ... weiterlesen der Arbeitgeber doch so auf seine Mitarbeiter angewiesen ist?!? Der Gastronomie geht doch jetzt schon Fachkräfte aus...ja denken die wirklich, das wird mit ihrem Vorhaben besser?!? Das Ganze ist eine Abwehrspirale! Es ist immer ein Geben und ein Nehmen und nicht nur nehmen nehmen nehmen und fast nichts geben. Und diese Philosophie leben leider Gottes viele Gastronomien aus. Mehr Dankbarkeit und mehr Wertschätzung darauf sollte der Fokus gerichtet werden und nicht auf NOCH LÄNGER und NOCH FLEXIBLER und NOCH MEHR arbeiten. Man sollte nie vergessen: *Die Gastronomen sind auch nur Menschen und keine Roboter! Die Zeiten haben sich geändert, die Bedürfnisse der Menschen haben sich geändert, nur die Gastronomie ist irgendwo in der Zeit stehen geblieben.

Fee
5. Juli 2019

Habe 3 Kinder. Bitte Faire Arbeitszeiten. Wir haben noch ein Leben außerhalb vom Betrieb.

Miriam Jurado Roales
5. Juli 2019

Ich schaff doch jetzt schon 12/13h am Tag, wann soll ich denn noch schlafen wenn das dann noch mehr wird?

Jan Wacker
5. Juli 2019

10 Stunden arbeiten, 11 Stunden Ruhezeit, nochmal 10 Stunden arbeiten und wieder 11 Stunden Ruhezeit und dann habe ich zusätzlich noch einen Arbeitsweg von mindestens 1Std., hier ist es doch bereits schon so, das ich keine Freizeit habe und zu wenig ... weiterlesen Schlaf und soll dann noch Leistung bringen? Bei 13 Stunden Arbeitszeit sag ich dann: Tschüß Familie, Tschüß Freunde und Tschüß Schlaf

Regina Schuchard
5. Juli 2019

Ich arbeite in der Gastronomie seit 13 Jahren. Mir persönlich macht es Spaß. Aber manchmal Zustände, was in der Gastronomie angeht ist Verbrechen gegen Menschenrechte. Deswegen damals haben wir einen Betriebsrat gegründet. Natürlich ist es vom Anfang ... weiterlesen sehr schwer, Aber du bekommst Unterstützung und besuchst auch Schulungen, die dir dabei helfen in Sachen Betriebsarbeit „Groß“ zu werden. Ich empfehle Jedem der in der Gastronomie arbeitet einen Betriebsrat zu gründen. Nur gemeinsam sind wir Stark. Großer Dank an Kollegen und Kolleginnen des Betriebsrats auch NGG die für uns große Arbeit leisten, damit wir 40 std Woche und 2 Wocheneden frei im Monat haben. Die DEHOGA weißt nicht, wie das ist, ganzen Tag manchmal ohne Pause im Sommer über 35 ° freundlich die Gäste zu bedienen.

Nikolai
4. Juli 2019

Ja,
Wir haben es wirklich Fairdient !
Auf Diskussionen wegen Unterbesetzung will sich der Arbeitgeber nie einlassen aber erwartet jeden Tag um Genehmigung von Überstunden.
Natürlich werden Überstunden auch nur von Mitarbeitern gefordert die nur ... weiterlesen 9,50€ pro Stunde verdienen.
Wenn wir als Betriebsrat dagegen argumentieren heißt gleich, dass wirtschaftliche Folgen für den Betrieb entstehen also handelt der Betriebsrat laut Auffassung des Arbeitgebers nicht in Sinne der Mitarbeiter.
Mit so vielen Arbeitnehmern mit befristeten Verträgen werden immer nur noch welche eingestellt..selbstverständlich auch befristet ..natürlich haben bei uns unsere Kollegen auch Angst davon es abzulehnen ständig Überstunden zu leisten, da sonst die Verträge nicht verlängert werden.
Friss oder stirb heißt die Devise.
Und während unsere Kollegen 10 Stunden und auch mehr wie Verrückte arbeiten, sitzt natürlich der Arbeitgeber auf der Terrasse, trinkt Prosecco und feiert mit Freunden.

Nein, die Arbeitgeber haben es nicht Fairdient !

Di Maria Mercurio Umberto
4. Juli 2019

Für Gastronomieverhältnisse läuft es bei McDonald's ganz ok. Die Crew hat festen Dienstplan und alle Stunden werden bezahlt. Aber sobald man ins Management wechselt. Keine Pausen und Festgehalt. Also Überstunden werden nicht bezahlt. Aber wir ... weiterlesen machen das ja alle aus Leidenschaft.

Daniel Wabnitz
4. Juli 2019

Ich würde als Servicekraft für 100 Std eingestellt. Beim Vorstellungsgespräch würde mir mitgeteilt, das kein Budget für eine Vollzeitstelle vorhanden ist. Ich war ein Jahr dort und habe immer 160-180 Std gearbeitet. Die Überstunden habe ich mir ... weiterlesen auszahlen lassen. Logik? Keine in Sicht. Aufgrund des hohen Stundenvolumens habe ich mir dann eine andere Stelle gesucht.

Monika Pelzing
4. Juli 2019

Für 5 sterne service gibt es:
0 Sterne Vergütung
0 Freizeit
0 Ruhepausen
und meine hemden musste ich zu hause waschen und bügeln.

( Ex- Hotelfachmann)

Cihan Akkoç
1. Juli 2019

Wir als Betriebsrat setzten uns jede Woche bei der Außendienstkontrolle dafür ein, dass unsere Kolleginnen und Kollegen Ihre Freizeit auch genießen können. Jede Woche bekommen wir Dienstpläne zurück, in denen dokumentiert ist, dass Kolleginnen und ... weiterlesen Kollegen Ihren Dienst früher beginnen um Ihre Arbeit zu schaffen.
Dienstpläne müssen verlässlich sein! Die Kolleginnen und Kollegen müssen Ihre Freizeit planen können.

Thomas Klein
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Maritim Hotelgesellschaft mbH

Thomas Klein
1. Juli 2019

Ich arbeite in einem ,,kleinen“ Betrieb ohne Ruhetage. Wir sind jetzt schon gezwungen teilweise über 10 Stunden zu arbeiten, wegen Personalmangel und ich hatte auch schon mehre 14-16 Stunden Tage. Wie soll das dann noch weitergehen?

Ann-Kathrin
30. Juni 2019

Ich arbeite in einem Hotel für 3 Nächte.

Meine erste Empfangchefin hatte es drauf, den Dienstplan so zu schreiben, daß ich immer von Freitag bis Sonntag und Montag bis Mittwoch arbeiten konnte.
Somit kam ich auf 2 freie Wochenden im Monat und der ... weiterlesen in Vollzeit arbeitende Kollege auch. Ich brauchte auch keine Dienstplan Kopie.

Heute muß ich dafür kämpfen, nicht nach einem freien Tag erneut zu arbeiten. Dieser freie Tag war früher ein "Schlaftag".
Bei uns werden auch keine Tarif Gehälter gezahlt, also bekommt man auch schwer neue Mitarbeiter.
Manchmal wundere ich mich, daß überhaupt noch motivierte Mitarbeiter zu finden sind, die gerne arbeiten wenn die Spaßgesellschaft feiern will.

Thomas Hofherr

Thomas Hofherr
29. Juni 2019

Unsere Branche muss wieder attraktiv werden. Dem Personalmangel muss entgegen gewirkt werden. Ich schließe mich gerne an, denn nur gemeinsam sind wir Stark. Ich finde es toll wie ihr die Probleme offen ansprecht.

Kristian Klingler
29. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite in Mecklenburg-Vorpommern als Servierer.

Wir aebeiten teilweise aufgrund von Personalmangel teilweise schon über 10 Stunden.

Warum sollte man nicht anstatt dies zu legitimieren die Kontrollmechanismen ... weiterlesen der zuständigen Behörden stärken?

Damit die zum Schutz eines jeden Arbeitnemers eingeführten 10 Stunden auch eingehalten werden.

Sven Bellgardt
29. Juni 2019

Viele wundern sich , warum ich als 70% Schwerbehinderte bereit bin 173 Std. und noch mehr in einem Rasthof abzuarbeiten. Sicher gut tut mir das nicht. Muss mich in meiner Freizeit ausruhen , kann mein Leben nicht genießen. Urlaub ist für mich Genesung ... weiterlesen.
Aber warum halte ich mich freiwillig an so viele Stunden ? Die Antwort ist einfach , weil ich das Geld brauche um alleine zu überleben. Meine Rente reicht nicht mal um die laufenden Kosten zu decken. Noch weniger verdienen geht nicht.
Ein alleinstehender Mindestverdiener braucht im Monat inzwischen 1400-1500 €.
Mein Arbeit ist immer stressig und umfasst viele Aufgaben , die ich gerne erledige. Auch der Kontakt zum Gast macht Freude. Nur die Schmerzen durch langes" auf den Beinen sein". Mit zunehmendem Alter wird es mehr und mehr zur Strapaze.
Das bedeutet , wir in der Gastronomie, brauchen dringend eine humanere und geregeltere Arbeitszeit sowie ein zur heutigen Zeit angepasstes Gehalt.

Isabella Stückle
29. Juni 2019

Früh um 7.30Uhr klingelt dass Telefon. "Heute brauchst du erst um 17Uhr kommen", anstatt 13Uhr. An einem anderen Tag ist nichts los, " ja jetzt kannst du gehen". Also hat man statt 8 nur 3 Stunden gearbeitet. "Nicht schlimm" ... weiterlesen;, sagt der Chef, am Wochenende fängt die Schicht ja um 11Uhr an und ist vielleicht um 21, aber vielleicht erst 23Uhr vorbei. Dienstplan gibt es nicht und Pausenzeiten gibt es nur für die Lohnabrechnung.
Klar, dass man da nur noch weg will.

Evelyn
29. Juni 2019

Faire Behandlung des Personals stärkt die Mitarbeiterbindung zum Betrieb...

Alexander Kunert
28. Juni 2019

Alle Beschäftigten haben es Fairdient Zeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen.
Also Finger weg von mehr Arbeitszeit! Die Ausbeutung muss ein Ende haben!

Christian Herbon
28. Juni 2019

Arbeitgeber sollten versuchen langjährige Mitarbeiter zu halten,sich an gemachte Absprachen halten und nicht versuchen dem Mitarbeiter Steine in den Weg zu legen und alleinerziehende zu schikanieren ,in dem sie mit diesen abgemachten Absprachen brechen ... weiterlesen und erwarten,dass man das Kind nach der Schule bis 21 Uhr sich selbst zu überlassen soll!!! Damit ist niemandem gedient und es stiftet nur Unfrieden und gesundheitliche Probleme.

mo
28. Juni 2019

Kolleginnen und Kollegen im Hotel- und Gaststättengewerbe schieben jetzt schon massiv Überstunden, täglich, oft unbezahlt. Das ist ein Unding und statt mal etwa mit innovativen Schichtsystemen und mehr Personal Abhilfe zu schaffen, sollen die KollegInnen ... weiterlesen nun noch mehr geknechtet werden, ganz legal, wenn es nach der DEHOGA geht sogar 13 Stunden am Tag, und das auch noch zu einem viel zu geringen Gehalt gemessen am Durchschnitt in Deutschland. Das ist keine Reform, das ist geplante Knechtschaft. Der DEHOGA piepts wohl!

Josh Se
28. Juni 2019

Immer mehr Leute steigen aus und da meist nicht frewillig. Es gibt eine Zwang der sich Gesundheit nennt bzw leben könne. Dazu will die nächste Generration zurecht auch eine Work Life Balance haben.

Wir arbeiten jetzt schon weit über 10 Stunden ... weiterlesen. Ich rehcne mal von meinem letzen Job vor.

8 Uhr Morgens Dienstbeginn : 7:30 musste ich schon im Bettrieb sein damit ich um 15 Minuten vor 8 fertig umgezogen im Service stand und alle infos hatte die ich zu Dienstbeginn brauchte.

Meist gab es keine oder nur verkürzte Pausen , was wiederum eine Halbe Stunde Mehrarbeit war.

Ging ich dann Pünktlich fehlten noch mals 15 Minuten Umkleidezeit für wieder in Zivil zu sein.

Nun geht es weiter. Da ich eigenes inkasso hatte und eigentlich rechtswiedrig für mein Geld selbst verantwortlich war, musste ich Im schnitt jeden Tag zur Bank nach der Arbeit. Münzgeld im Wert von 200 € bevorratet ich zu Hause. Da ich nun auf den ÖPNV oder mein Rad angewiesen war dauerte die Arbeit bis ich aus der Bank raus war nun ein bis 1-1/2 Stunden länger.

rechnen wir nun aus was da an Mehrarbeit ohen richtige Mehrarbeit zusammen kommt.

Umkleidezeiten: 45 Minuten
Pause : 30 Minuten /45 Minuten
Botengang: 60 Minuten/90 Minuten

Das wären im mindesten Fall 2 Stunden und 15 Minuten wobei dann wiederum 15 Minuten drauf müssen da die 9 Stunden Überschritten.

Sprich ohne Effektive Merharbeit für dne Arbeitgeber hatte ich jeden Tag 2 1/2 Stunden mehr gearbeitet.

Leute lasst euch nicht verarschen. Wir arbeiten jetzt schon über limit . die Öffnung der arbeitszeiten bringt für solche modelle worunter ich gearbeitet hatte nur noch mehr Arbeitszeit.

Und noch etwas um die Gastronomie Inklusiv zu amchen und Inklusssion effektiv durchzusetzen muss der Druck und die Arbeitszeit runter. Es ist schon heute einer der diversesten Branchen überhaupt.

Inklussion ist die Zukunft und bringt motiviertes Personal. Mann muss nur die Gesamtbedingungen etwas anpassen und eine Weitere Felxibilisierung zu ungusten der arbeitnehmerrinen und Arbeitnehmer ist alles andere als die Situation für inklusion zu vebessern.

Benjamin Appelt
28. Juni 2019

Wer verantwortungsbewusst mit der Branche umgeht, lässt die Finger vom Arbeitzeitgesetz, zahlt vernünftige Löhne, bietet geregelte Arbeitszeiten und lässt sich vor allem in Sachen Personalführung weiterbilden.

Claus-Peter Wolf
27. Juni 2019

Wir haben keine Lust mehr uns verarschen zu lassen, es MUSS sich was ändern. Wertschätzung, Freizeit, planbare Zeit etc. Das sind alles Dinge die wichtig sind und vor allem ein (Privat)Leben. Die Zeiten sind vorbei an denen man Überstunden einfach ... weiterlesen so hinnimmt und freiwillig für umsonst arbeitet, wer tut das heutzutage noch?

Tris Tan
27. Juni 2019

Es reicht!! Achtsamkeit, Respekt, Wertschätzung und Work-Life Balance sollten die Zukunft sein. Alles andere ist purer Hohn und das Ende der Gastronomie, in der viele mit Herz und Leidenschaft arbeiten.

Jes Si Mi
27. Juni 2019

Leidenschaft

Fragt man Gastronomen, wieso sie diesen Job machen, hört man fast immer sofort das Wort "Leidenschaft". Und das trifft genau zu, denn die Gastronomie ist mitnichten eine Branche in welcher man viel verdient aber dafür umso ... weiterlesen mehr arbeitet. 
Doch die Gastronomie scheint im Wandel begriffen zu sein. Wo früher der bedingungslose Kadavergehorsam, die Selbstversklavung und unbedingte Zufriedenheit von Chef und Gästen als gerne angenommene Herausforderung angesehen wurde, verschieben sich die Bedürfnisse hin zu mehr privater Planungssicherheit für Familie und Freunde, für Hobbys und das Gefühl und den Wunsch zu leben. Jahrzehntelang haben es Arbeitgeber und deren Verbänden gerne angenommen und mit Unterstützung vieler Arbeitnehmer die Bedingungen und die Lohnkultur weiter zu Gunsten der Arbeinehmer verschlechtert, frei nach dem Motto: "Wo kein Kläger, da kein Richter." Was aber verloren ging, ist das Selbstvertrauen und vor allem das Selbstwertgefühl der Arbeitnehmer. Mittlerweile scheinen wir aber den Zenit des für uns noch tragbaren erreicht zu haben. Die vielen unbezahlten Überstunden, die Flexibilität des permanenten Erreichbar und greifbar seins, die mäßig steigenden Gehälter und die schlechten Ausbildungbedingungen führten und führen zu einer massenhaften Branchenflucht. Warum? Weil die Ausbeutung der Arbeitnehmer dermaßen Skrupellos geworden ist, dass jeder zweite Azubi seine Ausbildung noch im ersten Jahr abbricht und in 10 Jahren sich die Zahl der Arbeitnehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe halbierte. Auf die Zügellosigleit, die nicht vorhandene Wertschätzung und die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Privatleben der Arbeitnehmer, wird mot kommentarloser Flucht geantwortet. In anderen Branchen verdient man mit weniger Arbeit mehr Geld. Und obwohl das Hotel- und Gaststättengewerbe die drittstärkste Branche mit über 80 Milliarden und weiter steigenden Umsätzen ist, kommt bei den Arbeitnehmern davon nichts an. Im Gegenteil! Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) will die Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden am Tag, bis zu sechs Tagen in der Woche bei 8 statt 10 Ruhestunden zwischen zwei Schichten einführen; Dass entspricht dem, was gesetzlich MAXIMAL möglich ist. Was die Überlastung angeht, wurde ermittelt, dass in den letzten 10 Jahren 107 Millionen krankheitsbedingter Fehlstunden registriert wurden. Die Hauptverantwortlichen Branchen: Die Kranken- und Altenpflege und natürlich die Gastronomie. Sollte der DEHOGA lanciert von neoliberalen Parteien ihr Vorhaben in die Realität umzusetzen, werden noch mehr Arbeitnehmer die Branche stillschweigend und Kampflos verlassen. Die Zahl der physischen und psychischen Erkrankungen wird steigen und auch in der Erhebung aktueller Zahlen ist die Gastronomie ganz weit oben. Schon jetzt müssen die verbliebenen Arbeitnehmer die weiter steigende Mehrarbeit leisten, der Druck und die Erwartungshaltung von Arbeitgebern und den Arbeitgeberverbänden steigt weiter.

Was kann man dagegen tun? Natürlich müssen Betriebe entlastet werden, wir brauchen einen Bürokratieabbau und keine Überregulierung von unnützen Bestimmungen. Wir brauchen eine modernere Ausbildung die den Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht wird. Und wir brauchen vor allem geregelte und faire Arbeitszeiten. Aber am wichtigsten: Faire Löhne! Denn sein wir mal ehrlich: Von Leidenschaft kann ich meine Miete nicht zahlen, nicht in den Urlaub, meinen Kindern keine Ausflüge schenken und für das Alter nichts zur Seite legen. Wir müssen für unser Recht und unsere Ansprüche kämpfen, wir sind beim derzeitigen Fachkräfte- und Personalmangel in der günstigen Situation auf den DEHOGA und die Politik Druck auszuüben. 

Wer also die Gastronomie wirklich liebt, wer leidenschaftlicher Gastronom ist, der sollte für die Branche und für lebenswerte Bedingungen in derselben kämpfen! 

Julius Vogel
27. Juni 2019

Wenn erst mal 13 Stunden per Gesetz erlaubt sind, werden daraus schnell 15-16 in echt - das hält niemand lange aus! Wer will in so ner Branche arbeiten?

Steffen
26. Juni 2019

Erzählt man irgendjemandem, dass in meinem Beruf Arbeitstage häufig über die 10h hinausgehen oder dass richtige Pausen wegfallen, weil es zu stressig ist, denken viele erstmal: Mindestens mittleres Management - dabei verdiene ich 11€/h. Natürlich ... weiterlesen könnte man den Arbeitgeber wechseln und auf bessere oder strukturiertere Arbeitsbedingungen hoffen. Aber was wenn das Team und die Materie toll ist?

Einen offiziellen 13h Tag möchte ich mir gar nicht vorstellen. Angenommen, dass nach 13h auf einmal doch noch 10 Gäste in das Lokal kommen oder der Kollege ein ganzes Tablett Sekt umkippt. Ich kann dann nicht einfach die Schürze "an den Nagel hängen". Wenn man schon einen unberechenbaren Job hat, dann sollten es die Arbeitszeiten nicht auch noch sein.

Findus

Die Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gaststättengewerbe stehen schon seit längerem im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Hohe Abbrecherquoten unter den Auszubildenden kommen nicht von ungefähr, denn in Restaurants, Bars und Hotels sind die Belastungen besonders hoch. Die Beschäftigten leiden schon heute unter viel zu langen Arbeitszeiten. Arbeitszeiten, die auf Dauer krankmachen. Überstunden ohne Ende, die oft nicht einmal bezahlt werden. Wer nicht pünktlich Feierabend machen kann, kann seine Kinder nicht vom Kindergarten abholen. Wer nicht weiß, wann er Zuhause ist, kann sich nicht mit Freundinnen und Freunden verabreden. Kann nicht ins Kino, Theater oder zum Fußball.

Das ist Unfair.

Natürlich bleibt man für die Gäste auch mal ein bisschen länger da und wenn die Hütte brennt, dann springt man auch mal ein. Aber noch längere Arbeitszeiten sind weder zukunftsweisend noch entsprechen sie der Wertschätzung, die die Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe fairdient haben.

Deshalb wollen wir Stimmen der Beschäftigten sammeln und ganz klar aufzeigen: Es reicht! 

Äußere dich, unterstütze deine Kolleginnen und Kollegen und lass uns der Politik gemeinsam zeigen, wie die Realität in Hotellerie und Gastronomie aussieht. Wir bündeln deine Stimme und die deiner Kolleginnen und Kollegen, leiten sie an die Verantwortlichen weiter. Damit setzen wir ein Zeichen gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Es reicht – 10 Stunden täglich sind genug!