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Fairdient

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Es geht um die Zukunft unserer Branche.

Wir sammeln Stimmen, um Politik und Arbeitgebern zu zeigen: Es reicht! Schon jetzt sind die Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gastgewerbe unfair. Wenn sich der DEHOGA durchsetzt und künftig bis zu 13 Stunden Arbeit pro Tag gesetzlich erlaubt sind, würde das deine Probleme noch verschärfen.

 

Musst du auch oft unerwartet länger bleiben? Keine Zeit, deinen Hobbys nachzugehen? Warum hat die Branche so einen schlechten Ruf?  Was sollten deine Chefs anders machen? 
Sag es jetzt allen und lass uns gemeinsam etwas bewegen:


*) Mit dem Absenden des Kommentars stimme ich der weiteren Verwendung durch die NGG im Rahmen der fairdient-Kampagne zu

19. Juli 2019

Unfaire Arbeitszeiten und unprofessionelle Chefs, da kann man nicht mehr von Traumjob sprechen.

Grothu Volker
18. Juli 2019

Liebe Politiker Werte Damen und Herren der dehoga,

Ja es reicht. Personalmangel an allen enden und Ecken in der Gastronomie.... Keiner will diesen Job mehr machen und die, die noch da sind sollen das auch noch kompensieren.
Die Gastronomie ist in ... weiterlesen Deutschland der 3 oder 4 größte Wirtschaftszweig. Wie kann es sein das ein Gewerbe welches so viel Geld einbringt so schlecht angesehen wird. Miese Arbeitszeiten lange Dienste beschissene Gehalt, keinerlei Anreiz diesen Beruf ausüben zu wollen. Nicht mal mehr dann wenn man ihn mit Herzblut ausübt.
Aber ich will nicht meckern es gibt ja diverse Vorschläge die Sachlage zu verbessern durch beispielsweise höhere Gehälter was den personalmangel leider nicht kompensiert.aber so sehr es mir für die kleinen Betriebe leid tut... Nicht jeder sollte eine schanklizenz bekommen nicht jeder sollte ein Restaurant aufmachen dürfen... Nicht jeder ein hotel betreiben.menschen die diesen Weg wählen sollten in der Branche gelernt haben und im optimal Fall eine Prüfung ablegen müssen. So haben wir vllt weniger restaurants und bars... Aber die due es gibt teilen sich die Gäste da etwas weniger Auswahl angeboten wird. Folglich kommt mehr Geld womit Personal bezahlt werden kann. Und mit mehr Gästen und mehr Personal kann auch die Qualität von Essen und Service gesteigert werden... Die Gastronomie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und sollte durch Qualität und nicht Quantität überzeugen...

Peace out

Sandra Hazzel
18. Juli 2019

Urlaub ... Wochenende ... Freizeit ... Familie ...Faire Bezahlung .... was ist das alles ? 20 Jahre gastro und kein Weg hinaus ... ich rate jedem was anständiges zu lernen ....

Danny Boy
18. Juli 2019

Die Gastronomie ist gerade mit Familie schwer planbar. Unregelmäßiges frei sowie unregelmäßige Arbeitszeiten. Arbeitszeiten bis zu 11 Stunden sind keine Seltenheit. Die Anerkennung für die geleistete Arbeit bleibt bei den meisten Arbeitgebern aus ... weiterlesen. Meiner Meinung nach gibt es für den Arbeitgeber zwei Möglichkeiten entweder man gestaltet den Arbeitsplatz so angenehm wie möglich, dass der Arbeitnehmer gerne zur Arbeit kommt oder aber man bezahlt so viel Gehalt, dass es sich für 1 bis 2 Jahre richtig lohnt dort zu arbeiten. Ich plädiere für Ersteres, weil die meisten Köche diesen Beruf sicherlich nicht wegen des hohen Gehalts gelernt haben, sondern aus Liebe zum Beruf.

Hagen
18. Juli 2019

Die Arbeitgeber sollten die geleistete Arbeit endlich als das ansehen was sie ist. Nämlich verdammt harte körperliche Arbeit die ihnen ihr Leben finanziert. Warum sollte man als Koch dann nicht angemessen bezahlt werden? Desweiteren muss die Überstundenklausel ... weiterlesen aus den Verträgen verschwinden! Kein Mensch will bis zu 20% unbezahlte Überstunden im Vertrag stehen haben. Ebenso ist Teildienst ein überholtes Thema, diesen braucht auch kein Angestellter mehr heute. Fazit: behandelt eure Angestellten wie ihr selbst behandelt werden wollt. Dazu gehört auch Respekt und Anerkennung!

Moritz Dasecke
17. Juli 2019

In der Gastro fehlt es definitiv an Personal, vorallem an gelernten Fachkräften. Überstunden und häufige Dienstplanänderungen bleiben dabei nicht aus. Privatleben, Familie und Hobbys kommen dabei zu kurz. Bei der wenigen Freizeit die übrig bleibt ... weiterlesen, will man meist seine Ruhe und für sich sein. Der Stress und die Anforderungen werden immer größer. Eine Person arbeitet für vier... Es ist in der heutigen Zeit sehr schwer geeignetes Personal zu finden... Bewerbungen bleiben aus... Die Berufe in der Gastro haben einen schlechten Ruf... Wie eine Kollegin schon sagte "Wertschätzung, Respekt und Rücksicht sind Motivationsfaktoren, die selten zutreffend sind in der Gastro." Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar? Eben nicht! Die Gastro verliert immer mehr Fachkräfte. Das einzigste was sie noch zusammenhält sind die Mitarbeiter die untereinander im Team arbeiten.

Pascal Zuleeg
17. Juli 2019

Klasse,13 Stunden am Tag und am besten noch 7 Tage lang, so wird es ausgehen für manch einen Kollege.

Matthias Donzis Greß
15. Juli 2019

Ich möchte wie ein Mensch arbeiten und wie einer behandelt werden das ich so arbeiten kann das ich noch Zeit für meine Familie und Freunde investiere aber wenn es so weiter geht bin ich bald Offline

Cüneyt Erogluyum
13. Juli 2019

Mein Arbeitgeber macht alles super und ich kann mich nicht beschweren, er nimmt sich zeit, setzt sich für mich ein, hat immer ein Ohr offen, alles tippi topp.

Marvin Müller
13. Juli 2019

Liebe Politik, hört auf die Gastronomie kaputt zu regulieren, kümmert euch mal lieber darum dass nur Menschen einen Gastronomischen Betrieb eröffnen wenn gewährleistet ist dass sowohl für die Küche als auch für den Service ein Meister der Zunft ... weiterlesen vorhanden sind.

Patrick Gebhardt
12. Juli 2019

Ich liebe meinen Beruf (Koch) über alles, aber die vergangenen Jahre haben ihr spuren hinterlassen....Ich finde es sollte aufhören überstunden als selbstverständlich anzusehen.
Genauso ist mir schleierhaft wieso zur Hölle wir Gastronomen nicht anständig ... weiterlesen bezahlt werden.
Keine Zeit für Hobbys, Freunde und Familie sowie ständig steigender Anspruch und Stress aufgrund mangelnder Fachkräfte (einer muss Arbeit für 3 leisten) haben mich leider dazu bewegt Anfang nächsten Jahres meinen geliebten Job an den Nagel zu hängen.
Man bemerkt zwar ein gewisses umdenken, leider geht das aber viel zu langsam voran.
Ich sehe leider keine rosige Zukunft für die Gastronomie

Philipp Fischer
11. Juli 2019

Geregelte Arbeitszeiten wären in dieser Branche mal was gutes und nicht regelmäßig 10-14 h, jedes Wochenende und jeden Feiertag gehört eigentlich unterbunden vom Staat und nicht zu vergessen Tariflohn das alles sollte unser Staat regeln

Alexandra Förster Haselbeck
10. Juli 2019

Wertschätzung, Respekt und Rücksicht sind Motivationsfaktoren, die selten zu treffen sind. Eher herrscht die Einstellung, wie ersetzbar ein Mitarbeiter ist! Schade...

Desislava Naydenova
9. Juli 2019

Dienstpläne die geschrieben werden und meist erst Donnerstag oder Freitag kommen werden mit anfangs und Endzeit versehen, wir sollen bloß pünktlich da sein aber dann sollen die Arbeitgeber auch darauf achten bloß pünktlich sich an das vorgegebeme ... weiterlesen Ende zu halten.

Es muss ein Unterschied her zwischen gelernten und ungelernten Kräften, ein Tarif an den sich ALLE auch kleinere Unternehmen halten müssen die nicht der DEHOGA angehören.
Ein Mindestlohn, von dem man leben kann und nicht zur unteren Schicht der Bevölkerung zählt.

Für Azubis muss mehr getan werden, wenige junge Menschen wollen die Rolle des Gastgebers mehr sein.

Unser Beruf ist leider sehr unattraktiv geworden.

Volker
7. Juli 2019

Es ist absolut unfair, dass wir unseren Dienstplan erst am Freitagabend für die kommende Woche bekommen! Man kann so wenig im Voraus planen.
Zudem machen wechselnde Arbeitszeiten schon alleine müde, dass heißt nach der Arbeit muss ich mich immer erstmal ... weiterlesen hinlegen und hab automatisch weniger vom Tag.

Anna Pitellos
6. Juli 2019

Wir sind seit dem1.1.2019 übernommen worden,
Cafeteria 5 Kollegen für 100 Kunden
Cafebar 4 Kollegen für 100 Kunden
Restaurant 18 Kollegen für 1500-1600 Kunden
10 Kollegen im Stewarding
2 Kollegen HW Büro
1 Kollege im Lager
Macht 40 Kollegen ... weiterlesen
Vorher waren wir 45 Kollegen und hatten 200 Essen weniger im Restaurant, an der Bar und Cafeteria ca 1 Drittel weniger Kunden, es werden stetig mehr Kunden, die Kollegen gehen am Stock und die Krankenrate steigt, die Geschäftsführung freut sich über den Zulauf, aber für Neueinstellungen sehe Sie keinen Bedarf! Mal sehen wie lange es gut geht!!??
Stefan Wäge

Stefan wäge
6. Juli 2019

Hallo an alle,

klar kann mann nicht alle Umstände immer plannen da wir ja immer noch im Dienstleistunggewerbe Arbeiten und auch unsere Gäste mal umdenken müssten. Wir kennen doch alle die Gäste die 5Minuten vor Küchenschluss noch 3 Gänge Bestellen ... weiterlesen und um 1:00 Uhr Nachts immer noch nicht den Anschein machen aufzustehen.
Aber es sollte auch generell mal an den Teildienst gedacht werden ist ein Dienst von 6:00 - 11:00 und 18:00 bis 22:00 Uhr oder ähnliches wirklich in Ordnung???
Ich schreibe seit einigen Jahren für die Geschäftsleitung immer die Wochenarbeitsstunden auf (Natürlich ohne Überstunden:-) vesteht sich von selbst) viele unsere Dienste entsprechen nicht den Gesäzlichemrahmen ABER WER KONTROLLIERT DAS????
Seit der Pflicht Stunden zu notieren habe ich noch kein einiziges mal eine Kontrolle erlebt, wozu also überhaupt Stunden notieren?

Steffi
6. Juli 2019

(Meist unbezahlte) Überstunden, Verzicht auf sein Privatleben und auf seine Gesundheit ist in der Gastronomie eine Selbstverständlichkeit! Woher nehmen sich viele der Arbeitgeber das Recht seine Mitarbeiter wie Sklaven zu behandeln?! Und DASS obwohl ... weiterlesen der Arbeitgeber doch so auf seine Mitarbeiter angewiesen ist?!? Der Gastronomie geht doch jetzt schon Fachkräfte aus...ja denken die wirklich, das wird mit ihrem Vorhaben besser?!? Das Ganze ist eine Abwehrspirale! Es ist immer ein Geben und ein Nehmen und nicht nur nehmen nehmen nehmen und fast nichts geben. Und diese Philosophie leben leider Gottes viele Gastronomien aus. Mehr Dankbarkeit und mehr Wertschätzung darauf sollte der Fokus gerichtet werden und nicht auf NOCH LÄNGER und NOCH FLEXIBLER und NOCH MEHR arbeiten. Man sollte nie vergessen: *Die Gastronomen sind auch nur Menschen und keine Roboter! Die Zeiten haben sich geändert, die Bedürfnisse der Menschen haben sich geändert, nur die Gastronomie ist irgendwo in der Zeit stehen geblieben.

Fee
5. Juli 2019

Habe 3 Kinder. Bitte Faire Arbeitszeiten. Wir haben noch ein Leben außerhalb vom Betrieb.

Miriam Jurado Roales
5. Juli 2019

Ich schaff doch jetzt schon 12/13h am Tag, wann soll ich denn noch schlafen wenn das dann noch mehr wird?

Jan Wacker
5. Juli 2019

10 Stunden arbeiten, 11 Stunden Ruhezeit, nochmal 10 Stunden arbeiten und wieder 11 Stunden Ruhezeit und dann habe ich zusätzlich noch einen Arbeitsweg von mindestens 1Std., hier ist es doch bereits schon so, das ich keine Freizeit habe und zu wenig ... weiterlesen Schlaf und soll dann noch Leistung bringen? Bei 13 Stunden Arbeitszeit sag ich dann: Tschüß Familie, Tschüß Freunde und Tschüß Schlaf

Regina Schuchard
5. Juli 2019

Ich arbeite in der Gastronomie seit 13 Jahren. Mir persönlich macht es Spaß. Aber manchmal Zustände, was in der Gastronomie angeht ist Verbrechen gegen Menschenrechte. Deswegen damals haben wir einen Betriebsrat gegründet. Natürlich ist es vom Anfang ... weiterlesen sehr schwer, Aber du bekommst Unterstützung und besuchst auch Schulungen, die dir dabei helfen in Sachen Betriebsarbeit „Groß“ zu werden. Ich empfehle Jedem der in der Gastronomie arbeitet einen Betriebsrat zu gründen. Nur gemeinsam sind wir Stark. Großer Dank an Kollegen und Kolleginnen des Betriebsrats auch NGG die für uns große Arbeit leisten, damit wir 40 std Woche und 2 Wocheneden frei im Monat haben. Die DEHOGA weißt nicht, wie das ist, ganzen Tag manchmal ohne Pause im Sommer über 35 ° freundlich die Gäste zu bedienen.

Nikolai
4. Juli 2019

Ja,
Wir haben es wirklich Fairdient !
Auf Diskussionen wegen Unterbesetzung will sich der Arbeitgeber nie einlassen aber erwartet jeden Tag um Genehmigung von Überstunden.
Natürlich werden Überstunden auch nur von Mitarbeitern gefordert die nur ... weiterlesen 9,50€ pro Stunde verdienen.
Wenn wir als Betriebsrat dagegen argumentieren heißt gleich, dass wirtschaftliche Folgen für den Betrieb entstehen also handelt der Betriebsrat laut Auffassung des Arbeitgebers nicht in Sinne der Mitarbeiter.
Mit so vielen Arbeitnehmern mit befristeten Verträgen werden immer nur noch welche eingestellt..selbstverständlich auch befristet ..natürlich haben bei uns unsere Kollegen auch Angst davon es abzulehnen ständig Überstunden zu leisten, da sonst die Verträge nicht verlängert werden.
Friss oder stirb heißt die Devise.
Und während unsere Kollegen 10 Stunden und auch mehr wie Verrückte arbeiten, sitzt natürlich der Arbeitgeber auf der Terrasse, trinkt Prosecco und feiert mit Freunden.

Nein, die Arbeitgeber haben es nicht Fairdient !

Di Maria Mercurio Umberto
4. Juli 2019

Für Gastronomieverhältnisse läuft es bei McDonald's ganz ok. Die Crew hat festen Dienstplan und alle Stunden werden bezahlt. Aber sobald man ins Management wechselt. Keine Pausen und Festgehalt. Also Überstunden werden nicht bezahlt. Aber wir ... weiterlesen machen das ja alle aus Leidenschaft.

Daniel Wabnitz
4. Juli 2019

Ich würde als Servicekraft für 100 Std eingestellt. Beim Vorstellungsgespräch würde mir mitgeteilt, das kein Budget für eine Vollzeitstelle vorhanden ist. Ich war ein Jahr dort und habe immer 160-180 Std gearbeitet. Die Überstunden habe ich mir ... weiterlesen auszahlen lassen. Logik? Keine in Sicht. Aufgrund des hohen Stundenvolumens habe ich mir dann eine andere Stelle gesucht.

Monika Pelzing
4. Juli 2019

Für 5 sterne service gibt es:
0 Sterne Vergütung
0 Freizeit
0 Ruhepausen
und meine hemden musste ich zu hause waschen und bügeln.

( Ex- Hotelfachmann)

Cihan Akkoç
1. Juli 2019

Wir als Betriebsrat setzten uns jede Woche bei der Außendienstkontrolle dafür ein, dass unsere Kolleginnen und Kollegen Ihre Freizeit auch genießen können. Jede Woche bekommen wir Dienstpläne zurück, in denen dokumentiert ist, dass Kolleginnen und ... weiterlesen Kollegen Ihren Dienst früher beginnen um Ihre Arbeit zu schaffen.
Dienstpläne müssen verlässlich sein! Die Kolleginnen und Kollegen müssen Ihre Freizeit planen können.

Thomas Klein
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Maritim Hotelgesellschaft mbH

Thomas Klein
1. Juli 2019

Ich arbeite in einem ,,kleinen“ Betrieb ohne Ruhetage. Wir sind jetzt schon gezwungen teilweise über 10 Stunden zu arbeiten, wegen Personalmangel und ich hatte auch schon mehre 14-16 Stunden Tage. Wie soll das dann noch weitergehen?

Ann-Kathrin
30. Juni 2019

Ich arbeite in einem Hotel für 3 Nächte.

Meine erste Empfangchefin hatte es drauf, den Dienstplan so zu schreiben, daß ich immer von Freitag bis Sonntag und Montag bis Mittwoch arbeiten konnte.
Somit kam ich auf 2 freie Wochenden im Monat und der ... weiterlesen in Vollzeit arbeitende Kollege auch. Ich brauchte auch keine Dienstplan Kopie.

Heute muß ich dafür kämpfen, nicht nach einem freien Tag erneut zu arbeiten. Dieser freie Tag war früher ein "Schlaftag".
Bei uns werden auch keine Tarif Gehälter gezahlt, also bekommt man auch schwer neue Mitarbeiter.
Manchmal wundere ich mich, daß überhaupt noch motivierte Mitarbeiter zu finden sind, die gerne arbeiten wenn die Spaßgesellschaft feiern will.

Thomas Hofherr

Thomas Hofherr
29. Juni 2019

Unsere Branche muss wieder attraktiv werden. Dem Personalmangel muss entgegen gewirkt werden. Ich schließe mich gerne an, denn nur gemeinsam sind wir Stark. Ich finde es toll wie ihr die Probleme offen ansprecht.

Kristian Klingler
29. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite in Mecklenburg-Vorpommern als Servierer.

Wir aebeiten teilweise aufgrund von Personalmangel teilweise schon über 10 Stunden.

Warum sollte man nicht anstatt dies zu legitimieren die Kontrollmechanismen ... weiterlesen der zuständigen Behörden stärken?

Damit die zum Schutz eines jeden Arbeitnemers eingeführten 10 Stunden auch eingehalten werden.

Sven Bellgardt
29. Juni 2019

Viele wundern sich , warum ich als 70% Schwerbehinderte bereit bin 173 Std. und noch mehr in einem Rasthof abzuarbeiten. Sicher gut tut mir das nicht. Muss mich in meiner Freizeit ausruhen , kann mein Leben nicht genießen. Urlaub ist für mich Genesung ... weiterlesen.
Aber warum halte ich mich freiwillig an so viele Stunden ? Die Antwort ist einfach , weil ich das Geld brauche um alleine zu überleben. Meine Rente reicht nicht mal um die laufenden Kosten zu decken. Noch weniger verdienen geht nicht.
Ein alleinstehender Mindestverdiener braucht im Monat inzwischen 1400-1500 €.
Mein Arbeit ist immer stressig und umfasst viele Aufgaben , die ich gerne erledige. Auch der Kontakt zum Gast macht Freude. Nur die Schmerzen durch langes" auf den Beinen sein". Mit zunehmendem Alter wird es mehr und mehr zur Strapaze.
Das bedeutet , wir in der Gastronomie, brauchen dringend eine humanere und geregeltere Arbeitszeit sowie ein zur heutigen Zeit angepasstes Gehalt.

Isabella Stückle
29. Juni 2019

Früh um 7.30Uhr klingelt dass Telefon. "Heute brauchst du erst um 17Uhr kommen", anstatt 13Uhr. An einem anderen Tag ist nichts los, " ja jetzt kannst du gehen". Also hat man statt 8 nur 3 Stunden gearbeitet. "Nicht schlimm" ... weiterlesen;, sagt der Chef, am Wochenende fängt die Schicht ja um 11Uhr an und ist vielleicht um 21, aber vielleicht erst 23Uhr vorbei. Dienstplan gibt es nicht und Pausenzeiten gibt es nur für die Lohnabrechnung.
Klar, dass man da nur noch weg will.

Evelyn
29. Juni 2019

Faire Behandlung des Personals stärkt die Mitarbeiterbindung zum Betrieb...

Alexander Kunert
28. Juni 2019

Alle Beschäftigten haben es Fairdient Zeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen.
Also Finger weg von mehr Arbeitszeit! Die Ausbeutung muss ein Ende haben!

Christian Herbon
28. Juni 2019

Arbeitgeber sollten versuchen langjährige Mitarbeiter zu halten,sich an gemachte Absprachen halten und nicht versuchen dem Mitarbeiter Steine in den Weg zu legen und alleinerziehende zu schikanieren ,in dem sie mit diesen abgemachten Absprachen brechen ... weiterlesen und erwarten,dass man das Kind nach der Schule bis 21 Uhr sich selbst zu überlassen soll!!! Damit ist niemandem gedient und es stiftet nur Unfrieden und gesundheitliche Probleme.

mo
28. Juni 2019

Kolleginnen und Kollegen im Hotel- und Gaststättengewerbe schieben jetzt schon massiv Überstunden, täglich, oft unbezahlt. Das ist ein Unding und statt mal etwa mit innovativen Schichtsystemen und mehr Personal Abhilfe zu schaffen, sollen die KollegInnen ... weiterlesen nun noch mehr geknechtet werden, ganz legal, wenn es nach der DEHOGA geht sogar 13 Stunden am Tag, und das auch noch zu einem viel zu geringen Gehalt gemessen am Durchschnitt in Deutschland. Das ist keine Reform, das ist geplante Knechtschaft. Der DEHOGA piepts wohl!

Josh Se
28. Juni 2019

Immer mehr Leute steigen aus und da meist nicht frewillig. Es gibt eine Zwang der sich Gesundheit nennt bzw leben könne. Dazu will die nächste Generration zurecht auch eine Work Life Balance haben.

Wir arbeiten jetzt schon weit über 10 Stunden ... weiterlesen. Ich rehcne mal von meinem letzen Job vor.

8 Uhr Morgens Dienstbeginn : 7:30 musste ich schon im Bettrieb sein damit ich um 15 Minuten vor 8 fertig umgezogen im Service stand und alle infos hatte die ich zu Dienstbeginn brauchte.

Meist gab es keine oder nur verkürzte Pausen , was wiederum eine Halbe Stunde Mehrarbeit war.

Ging ich dann Pünktlich fehlten noch mals 15 Minuten Umkleidezeit für wieder in Zivil zu sein.

Nun geht es weiter. Da ich eigenes inkasso hatte und eigentlich rechtswiedrig für mein Geld selbst verantwortlich war, musste ich Im schnitt jeden Tag zur Bank nach der Arbeit. Münzgeld im Wert von 200 € bevorratet ich zu Hause. Da ich nun auf den ÖPNV oder mein Rad angewiesen war dauerte die Arbeit bis ich aus der Bank raus war nun ein bis 1-1/2 Stunden länger.

rechnen wir nun aus was da an Mehrarbeit ohen richtige Mehrarbeit zusammen kommt.

Umkleidezeiten: 45 Minuten
Pause : 30 Minuten /45 Minuten
Botengang: 60 Minuten/90 Minuten

Das wären im mindesten Fall 2 Stunden und 15 Minuten wobei dann wiederum 15 Minuten drauf müssen da die 9 Stunden Überschritten.

Sprich ohne Effektive Merharbeit für dne Arbeitgeber hatte ich jeden Tag 2 1/2 Stunden mehr gearbeitet.

Leute lasst euch nicht verarschen. Wir arbeiten jetzt schon über limit . die Öffnung der arbeitszeiten bringt für solche modelle worunter ich gearbeitet hatte nur noch mehr Arbeitszeit.

Und noch etwas um die Gastronomie Inklusiv zu amchen und Inklusssion effektiv durchzusetzen muss der Druck und die Arbeitszeit runter. Es ist schon heute einer der diversesten Branchen überhaupt.

Inklussion ist die Zukunft und bringt motiviertes Personal. Mann muss nur die Gesamtbedingungen etwas anpassen und eine Weitere Felxibilisierung zu ungusten der arbeitnehmerrinen und Arbeitnehmer ist alles andere als die Situation für inklusion zu vebessern.

Benjamin Appelt
28. Juni 2019

Wer verantwortungsbewusst mit der Branche umgeht, lässt die Finger vom Arbeitzeitgesetz, zahlt vernünftige Löhne, bietet geregelte Arbeitszeiten und lässt sich vor allem in Sachen Personalführung weiterbilden.

Claus-Peter Wolf
27. Juni 2019

Wir haben keine Lust mehr uns verarschen zu lassen, es MUSS sich was ändern. Wertschätzung, Freizeit, planbare Zeit etc. Das sind alles Dinge die wichtig sind und vor allem ein (Privat)Leben. Die Zeiten sind vorbei an denen man Überstunden einfach ... weiterlesen so hinnimmt und freiwillig für umsonst arbeitet, wer tut das heutzutage noch?

Tris Tan
27. Juni 2019

Es reicht!! Achtsamkeit, Respekt, Wertschätzung und Work-Life Balance sollten die Zukunft sein. Alles andere ist purer Hohn und das Ende der Gastronomie, in der viele mit Herz und Leidenschaft arbeiten.

Jes Si Mi
27. Juni 2019

Leidenschaft

Fragt man Gastronomen, wieso sie diesen Job machen, hört man fast immer sofort das Wort "Leidenschaft". Und das trifft genau zu, denn die Gastronomie ist mitnichten eine Branche in welcher man viel verdient aber dafür umso ... weiterlesen mehr arbeitet. 
Doch die Gastronomie scheint im Wandel begriffen zu sein. Wo früher der bedingungslose Kadavergehorsam, die Selbstversklavung und unbedingte Zufriedenheit von Chef und Gästen als gerne angenommene Herausforderung angesehen wurde, verschieben sich die Bedürfnisse hin zu mehr privater Planungssicherheit für Familie und Freunde, für Hobbys und das Gefühl und den Wunsch zu leben. Jahrzehntelang haben es Arbeitgeber und deren Verbänden gerne angenommen und mit Unterstützung vieler Arbeitnehmer die Bedingungen und die Lohnkultur weiter zu Gunsten der Arbeinehmer verschlechtert, frei nach dem Motto: "Wo kein Kläger, da kein Richter." Was aber verloren ging, ist das Selbstvertrauen und vor allem das Selbstwertgefühl der Arbeitnehmer. Mittlerweile scheinen wir aber den Zenit des für uns noch tragbaren erreicht zu haben. Die vielen unbezahlten Überstunden, die Flexibilität des permanenten Erreichbar und greifbar seins, die mäßig steigenden Gehälter und die schlechten Ausbildungbedingungen führten und führen zu einer massenhaften Branchenflucht. Warum? Weil die Ausbeutung der Arbeitnehmer dermaßen Skrupellos geworden ist, dass jeder zweite Azubi seine Ausbildung noch im ersten Jahr abbricht und in 10 Jahren sich die Zahl der Arbeitnehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe halbierte. Auf die Zügellosigleit, die nicht vorhandene Wertschätzung und die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Privatleben der Arbeitnehmer, wird mot kommentarloser Flucht geantwortet. In anderen Branchen verdient man mit weniger Arbeit mehr Geld. Und obwohl das Hotel- und Gaststättengewerbe die drittstärkste Branche mit über 80 Milliarden und weiter steigenden Umsätzen ist, kommt bei den Arbeitnehmern davon nichts an. Im Gegenteil! Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) will die Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden am Tag, bis zu sechs Tagen in der Woche bei 8 statt 10 Ruhestunden zwischen zwei Schichten einführen; Dass entspricht dem, was gesetzlich MAXIMAL möglich ist. Was die Überlastung angeht, wurde ermittelt, dass in den letzten 10 Jahren 107 Millionen krankheitsbedingter Fehlstunden registriert wurden. Die Hauptverantwortlichen Branchen: Die Kranken- und Altenpflege und natürlich die Gastronomie. Sollte der DEHOGA lanciert von neoliberalen Parteien ihr Vorhaben in die Realität umzusetzen, werden noch mehr Arbeitnehmer die Branche stillschweigend und Kampflos verlassen. Die Zahl der physischen und psychischen Erkrankungen wird steigen und auch in der Erhebung aktueller Zahlen ist die Gastronomie ganz weit oben. Schon jetzt müssen die verbliebenen Arbeitnehmer die weiter steigende Mehrarbeit leisten, der Druck und die Erwartungshaltung von Arbeitgebern und den Arbeitgeberverbänden steigt weiter.

Was kann man dagegen tun? Natürlich müssen Betriebe entlastet werden, wir brauchen einen Bürokratieabbau und keine Überregulierung von unnützen Bestimmungen. Wir brauchen eine modernere Ausbildung die den Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht wird. Und wir brauchen vor allem geregelte und faire Arbeitszeiten. Aber am wichtigsten: Faire Löhne! Denn sein wir mal ehrlich: Von Leidenschaft kann ich meine Miete nicht zahlen, nicht in den Urlaub, meinen Kindern keine Ausflüge schenken und für das Alter nichts zur Seite legen. Wir müssen für unser Recht und unsere Ansprüche kämpfen, wir sind beim derzeitigen Fachkräfte- und Personalmangel in der günstigen Situation auf den DEHOGA und die Politik Druck auszuüben. 

Wer also die Gastronomie wirklich liebt, wer leidenschaftlicher Gastronom ist, der sollte für die Branche und für lebenswerte Bedingungen in derselben kämpfen! 

Julius Vogel
27. Juni 2019

Wenn erst mal 13 Stunden per Gesetz erlaubt sind, werden daraus schnell 15-16 in echt - das hält niemand lange aus! Wer will in so ner Branche arbeiten?

Steffen
26. Juni 2019

Erzählt man irgendjemandem, dass in meinem Beruf Arbeitstage häufig über die 10h hinausgehen oder dass richtige Pausen wegfallen, weil es zu stressig ist, denken viele erstmal: Mindestens mittleres Management - dabei verdiene ich 11€/h. Natürlich ... weiterlesen könnte man den Arbeitgeber wechseln und auf bessere oder strukturiertere Arbeitsbedingungen hoffen. Aber was wenn das Team und die Materie toll ist?

Einen offiziellen 13h Tag möchte ich mir gar nicht vorstellen. Angenommen, dass nach 13h auf einmal doch noch 10 Gäste in das Lokal kommen oder der Kollege ein ganzes Tablett Sekt umkippt. Ich kann dann nicht einfach die Schürze "an den Nagel hängen". Wenn man schon einen unberechenbaren Job hat, dann sollten es die Arbeitszeiten nicht auch noch sein.

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