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Fairdient

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Es geht um die Zukunft unserer Branche.

Wir sammeln Stimmen, um Politik und Arbeitgebern zu zeigen: Es reicht! Schon jetzt sind die Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gastgewerbe unfair. Wenn sich der DEHOGA durchsetzt und künftig bis zu 13 Stunden Arbeit pro Tag gesetzlich erlaubt sind, würde das deine Probleme noch verschärfen.

 

Musst du auch oft unerwartet länger bleiben? Keine Zeit, deinen Hobbys nachzugehen? Warum hat die Branche so einen schlechten Ruf?  Was sollten deine Chefs anders machen? 
Sag es jetzt allen und lass uns gemeinsam etwas bewegen:


*) Mit dem Absenden des Kommentars stimme ich der weiteren Verwendung durch die NGG im Rahmen der fairdient-Kampagne zu

27. Oktober 2019

Anstatt hier meinen Unmut freien Lauf zu lassen(14jahre gastro mittlerweile) , schreibe ich hier mal einen konstruktiven Lösungsvorschlag. Setzt die Mehrwertsteuer von 19% auf 7% für Gastronomische Betriebe herab, allerdings sollte diese herabstufung ... weiterlesen der Steuer an Bedingungen und Auflagen geknüpft sein. Weil ich sonst befürchte das es von Arbeitgebern ausgenutzt wird, diese sich das Geld lieber selbst in Tasche stecken und Arbeitnehmer nichts davon sehen. Einer dieser Rahmenbedingung für eine steuerliche herabstufung sollte sein, daß ein festes Kontingent an Arbeitnehmern vorhanden ist und zwar so das z. B durch krankheitsausfälle, Urlaubsgänger sowie feste freie Wochenenden und Feiertage ohne durch Mehrarbeit vom Restpersonal abgedeckelt ist. Ein Arbeitnehmer sollte auch Freie Wochenenden in der gastro haben (ich meine damit nicht jedes aber jedes 2. Wäre realistisch. Zu dem sollte ihm auch ein festes Kontingent an Feiertagen zustehen (4feiertage im Jahr). Überstunden sollten nachweislich ersetzt werden und das innerhalb eines Jahres. (Nachweispflicht des arbeitgebers jährlich an die jeweils zuständige Behörde). Bezahlung sollte Tariflich sein und auch Bedingung der herabstufung. Das alles zsm sollte dann alle 2 Jahre vom Arbeitgeber nachgewiesen werden Kontrolle durch die jeweiligen Behörden. Es ist ein Lösungsansatz und ich sage auch nicht das er perfekt ist aber besser als nur zu Jammern.

Dani Basti Irgendwo
25. Oktober 2019

Ich bin jetzt 34, seit 14 Jahren stehe ich in der Küche, nach mehreren Nervenzusammenbrüchen und Burnout kann ich nicht mehr Vollzeit arbeiten und habe bei 30 Std pro Woche nicht mal 1000€ im Monat...mal ehrlich, ein Hartz 4 Empfänger hat mehr.. ... weiterlesen.was stimmt denn nicht mit den Menschen? Milliarden Euro für Fussballer, Entertainment und Co, aber vernünftiges Geld für gutes Essen ist nicht nötig?! Mein Beruf stirbt aus...Danke dafür

Solli Reitemeier
24. Oktober 2019

Sehr geehrte Arbeitgeber und Politiker Ich bin 24 Jahre alt, ich arbeitete 6 Jahre in der Gastronomie und habe eine Ausbildung als Restaurantfachmann angefangen. Nach 3 Jahren Ausbildung bekam ich mit 21 Jahren ein Burnout und musste für mehrere Monate ... weiterlesen in Psychologische Behandlung.
Neben der 11-14 Stunden schichten die bei uns Alltäglich waren, musste ich natürlich noch zu Schule, es ging jahrelang so, schichten bis 2 Uhr morgens und noch am gleichen Tag um 8 Uhr morgend in der Schule sein.
Meine Noten und meine Arbeitsmoral hat darunter anfangs nicht gelitten ich war Einser Kandidat, doch nach gewisser Zeit wurde das auch mir zu viel und ich musste auf die Bremse treten. ich habe mich an die NGG gewendet um mit deren Hilfe gegen meinen Chef anzugehen. Ich habe herausgefunden das mein Chef und die zuständige IHK Beamtin im Kreis Neuss ganz genau wussten das es mehr als verboten war die Angestellten so auszubeuten. Zudem wurden wir alle in dem Betrieb unterbezahlt und einfach nur ausgebeutet.
Ich bin mit der NGG dagegen an gegangen und habe ein Jahr lang mit meinem Chef gekämpft sowie gegen die Dame der IHK.
Als es dann hieß meine Prüfungen anzutreten wurde es immer schlimmer:
Ich hatte meine Praktische Prüfung bestanden, nur leider hat die Dame der IHK gegen welche ich gekämpft hatte dafür gesorgt das ich die Schriftliche Prüfung nicht bestehe. Ich wurde von vorne bis hinten verarscht.

Aber warum erzähle ich Ihnen diese Geschichte ?
Ich ringe nicht mehr nach Gerechtigkeit weil ich weiß das Ihr mich nicht anhört.

Ich möchte nur das euch klar wird dass, meine Geschichte KEIN Einzelfall ist !!!!! Ich mögt vielleicht denken; " Wenn sowas überhaupt vorkommt dann nur sehr selten" ABER NEIN !!

Tatsächlich erging es sehr sehr vielen meiner Mitschüler, Freunde und Arbeitskollegen so.

Joel Ferreira
23. Oktober 2019

Vor 15 Jahren habe ich meine Kochlehre angefangen und was ist das Ende vom Lied Burnout.

Eine 50 Stundenwoche im Durchschnitt auf 50 Arbeitswochen im Jahr verteilt.
Ja genau 50 Arbeitswochen. Kein Feiertag an dem nicht gearbeitet wurde und auch keinen ... weiterlesen Ausgleich dafür, weder finanziell noch Freizeit.
Wenn die Arbeitstage nicht geteilt waren, wurde eben mindestens 10 Stunden am Stück ohne Pausen gearbeitet. Sonst wäre die Arbeit mit dem wenigen Personal garnicht zu schaffen gewesen.
Sehr häufig kam es vor das 17 Tage am Stück mit mindestens 1 0 Arbeitsstunden am Tag gearbeitet wurden. In den Nachfolgenden Wochen wurde dann wieder eine 5 Tage Woche mit mindestens 50 Arbeitsstunden geleistet.
Urlaub gab es höchstens 12 Tage am Stück für das Ganze Jahr, weit entfernt von den 4 Wochen Urlaub die einem gesetzlich zustehen.
Zu dem viel zu niedrigen tatsächlichem Stundenlohn von 3,50 € musste auch die Spezielle Arbeitskleidung, Wäsche dieser, Arbeitsmaterial wie Messer und die zweiten Fahrtkosten zur Arbeit bei Teildienst ( ist nur einmal von der Steuer Absetzbar ) neben den Lebenshaltungskosten getragen werden.
Auch wenn öfters an verlängerten Wochenenden 4 Tage am Stück 20 Arbeitsstunden pro Tag geleistet wurden, gab es dafür keine Überstunden- und Nachtarbeitszuschläge.

Was soll man denn von Gastronomen, die überwiegend Quereinsteiger sind und von Gastronomie und Wirtschaftlehre keine Ahnung haben auch erwarten. Die Preise sind Wunschdenken und nicht kostendeckend Kalkuliert.
Behörden wie der Zoll, die Gewerbeaufsicht und auch das Finanzamt Interessiert überhaupt nicht was dort so läuft. Obwohl sie für die Kontrollen zuständig sind und über 90 % der Betriebe sich nicht an die Gesetze halten, passiert dort nichts.
Würde einem der Job nicht soviel Spass machen, wäre das System längst untergegangen.

In der Gastronomie dürften nur Brancherfahre und Menschen die etwas von Wirtschaftlichkeit verstehen Selbstständig sein.
Eine Allgemeine Regelung wie in der Schweiz mit dem L-GAV würde ebenfalls der Branche helfen in der Bevölkerung die längst überfällig Annerkennung zu erfahren.

Christian Kriewel
22. Oktober 2019

Also jetzt mal ehrlich diesem ganzen Scherbenhaufen haben wir alle,sowie die gesamte deutsche Bevölkerung plus den Menschen die es hätten ändern können beim zu Bruch gehen zugeschaut. Seit Jahrzehnten kann jeder der in der Metro ein Fertigschnitzel ... weiterlesen kaufen kann ein gastronomisches Unternehmen aufmachen und da machen alle mit, und das Geld war schnell und mit sehr viel Darlegungs und Nachweisfreiheit bzw. Spielraum gegenüber dem Fiskus verdient damals ( wer denkt heutzutage nicht mit wehmut an diese Tage) Summasumarum haben wir zugelassen das Menschen ohne Qualitätsverständnis für Generationen vor und nach uns Qualität definiert und natürlich auch den unrealistischen Verkaufspreis als Richtwert in das Hirn der deutschen "4,90 Schnitzel Pommes Fraktion " gebrannt haben.
Dazu kommt das wir ins selbst umgeholzt und ausgehebelt haben unser theoretisches Ausbildungsschema war quasi seit 1955 bis in die 2000er gleichbleibend.
"Der junge Koch" Sinnbild einer Stagnation von Verbänden,Vereinen und Fachkräften die einen Beruf repräsentieren der so geil ist weil so gut wie kein Tag so ist wie der davorige. Die Dehoga ist z.B aus meiner Sicht nichts anderes als reaktionär und zu sehr damit beschäftigt darstellen zu wollen das sie wichtig sind für uns ohne innovativ für uns zu sein, liebe Dehoga Elite schaut euch doch einfach mal an wie inovativ jeder verfickte Commis in jedem Dinnerservice sein muss und das für eine beschissene Handvoll Euros.Ihr Looser!
und weiter im wir demontieren uns selbst Modus, die Standards sind gesetzt was heißt unsere ungelernte Subkultur hat festgelegt das der Deutsche lächerlich wenig Geld für Essen ausgibt,unsere Würdenträger haben diesen einen von wenigen Berufen in dem nicht zählt was du darstellen willst oder wo Papas Vitamin B dich dorthin bringt wo du hin willst sondern nur das was du weißt erlebt,gegeben und gekämpft hast in einer unattraktiven 70er Jahre Mottenkugel festgehalten...da kommen doch als nächstes wir Führungskräfte die Küchenchefs und Ausbilder , die Verantwortlichen für die Weitergabe der LEIDENschaft,des Feuers an die nächsten Wenigen die noch kommen für die entweder Kochen die letzte Option oder der Azubiplatz bei den Kfz Schlossern schon vergeben war.
Aber wir knocken die nicht aus und zeigen ihnen nicht einen Beruf in dem selbst der bis dahin kriminell am besten in die scheisse Gerittene immer noch die Möglichkeit hat aus eigener Kraft etwas aus sich zu machen. Nein goldene Scheren verteilen wir mit Aussagen " also convinience ist nicht mehr convinience wie früher seit mehr Gelernte und vor allem die Sterneköche für Firma lallala und Firma lalala die Rezepturentwicklung machen ( lachender Emoji,zwinker Smiley yo) Die meisten unserer Azubis glauben doch das ausgelöste Fleischteile so im Kühlregal wachsen und das sie nichts anderes sind als die modernen Dosenöffner und Mr.Bing Klicker für das Ochsenbäckchen "Burgund " in Rotwein Jus 260g vakuumverpackt. Für gegebenenfalls aufkommende Freigeister bitte nur nach plating guide anrichten und verdammt nochmal "runter vom Rasen".
SOOO ich könnt die ganze Nacht so weiter schreiben,persönlich werden ( was ich jetzt nur einmal machen muss in Gedanken an wie hieß er ahh
ja hoeck culinary project Manager damals 2017 interconti " azubis müssen nur noch lernen wie man Bestellkataloge nutzt " du weisst wirklich gar nicht wie nah du deinem Tod warst an jenem Abend du Flasche du und deine Fertig-Mayo seit das Krebsgewschwür für die wenigen Spasten von Überzeugungstätern,idiotische Idealisten und räudige Herdschweine . Also die die am Ende des Tages zählen,mit denen ich jeder Zeit wieder gegen alles Was von der anderen Seite des Passes kommen kann antreten würde,ich denke die die ich meine wissen Bescheid . Grüße- für auftretende Rechtschreibfehler gebe ich meiner emotionalen Befangenheit und dem Dinnerservice die Schuld den ich nebenbei noch koch...easy bis denne

Arne Beck
20. Oktober 2019

Ich arbeite nun seit 4 Jahren als Konditorin. Ich habe damals meine Ausbildung mit gerade 16 begonnen und bin schon weinend zur Arbeit gefahren. 11-12 Stunden am Tag zu arbeiten war während der Weihnachtszeit Gang und gebe, das manchmal auch ohne Pause ... weiterlesen. Statt Wertschätzung gab es Ärger und Erziehungsmaßnahmen wegen der kleinsten Fehler. Auch auf der Arbeit kurz zeitig auf Toilette zu verschwinden um weinen zu können war unter uns Kollegen Normalität. Zum Glück bin ich nun in einem modernen Betrieb in dem sich sehr stark an Arbeitszeiten und ein gesundes Arbeitsklima gehalten wird. Nur ist das nicht über all so.. ich denke nur ungern an meine Ausbildung zurück!

Cosima
15. Oktober 2019

Ich bin auch schon seid knapp 10 Jahren dabei (Koch). Hab auch schon vieles erlebt. Finde es traurig das man sich jeden Tag den arsch aufreißt und es nicht wertgeschätzt wird. Am Ende des Monats hat man so viele Geld das man gerade mal über die Runden ... weiterlesen kommt. Finde da muss sich was ändern die Branche muss sich ändern sonst gibt es die gastro Bald nicht mehr. Ich liebe mein Beruf auch nach den ganzen Jahren. Ich mein in welcher Branche hast du es das deine Arbeitskollegen nicht irgend welche Menschen sind sondern zur Familie gehören.

Bilgin Hakan
14. Oktober 2019

Ich bin seit 12 Jahren in der Gastro und es ist definitiv zu viel Arbeit für zu wenig Geld! Keine Möglichkeit mit der Familie etwas zu Planen und und und...
Ich meine wir haben es uns ja selbst ausgesucht, aber man merkt ja das etwas mit der Branche ... weiterlesen nicht stimmt, wenn es keiner mehr machen will...

Lahib Ro
12. Oktober 2019

Geregelte Arbeitszeiten
Wertschätzung der Arbeitskraft
Freie Wochenenden
Faires Gehalt (unabhängig der Trinkgelder)

Stoppt die Ausbeutung!!! Gerade auch in Bezug unserer ausländischen Bevölkerung...

Sabri Na Essl
7. Oktober 2019

Ich bin gelernte Köchin habe mit Lehre 6 Jahre in der Branche gearbeitet. Bei meiner Ausbildungsstätte hatte ich Glück gehabt. Sie hatten es versucht sich an die Jugendschutzgesetze zu halten so das ich einen normalen Ablauf hatte, klar gab es auch ... weiterlesen mal stressige Tage und auch Beschümpfungen. Nach der Ausbildung habe ich dort noch ein Jahr gearbeitet meist ohne Pause um alles zuschaffen für den Mindestlohn. Es war ein größerer Betrieb mit mehreren Objeken. Später war ich dann in einen Familien Betrieb gewesen Restaurant mit Hotel auch Mstl. Da gab es den stellvertretend Küchenchef mit dem ich nicht wirklich klar kam. Ich habe mir trotzdem Mühe gegeben und gearbeitet mit 10 Stunden Täglich we mehr wie auch Feiertage. Ich hatte vielleicht 2x im Jahr So. frei. Wenn es ni nach dem Kopf des Stellvertreters ging flippte er immer aus und machte einen runter mit wüste Beschimpfungen. Ein danke von ihm war vielleicht 2x im Jahr. Er ging selbst die Chefin an und schmiss mit Gegenständen um sich. Nach einem Jahr als ich dort schon arbeitete hatte ich schmerzen im rechten Unterarm und Handgelenk. Ich ging zum Artzt er schrieb mich krank Sehnscheinentzündung 2 wo. Nach 2 Monaten hatte ich wieder schmerzen ging zum artzt war wegen Sehnscheinentzündung 4 wo. krank bin danach auch wieder arbeiten gewesen aber die schmerzen bin ich nicht mehr los geworden. Ich habe schmerztabletten genommen und die haben keine Wirkung gezeigt. Keiner hat richtig was gefunden ich bin weiter arbeiten gegangen schon wegen dem pflichtgefühl weil immer noch personal Mangel war und die Aufgaben erledigt werden mussten. Tja anfangs dieses Jahres wurde es ni besser, also versuchte ich es bei einem anderem Chirurgen und der fand raus das ich tennisarm habe und das schon über einem Jahr. So das es chronisch wurde und beide Arme betraf. Warum ich es erzähle? Ich habe sehr gern als Köchin gearbeitet und kann durch falscher Analyse und psychischer Belastung meinen Beruf nicht mehr ausführen. Der Beruf sowie die falsche Analyse hat meine Arme zerstört. Das kann jeden passieren aber beim Koch hat man psychischen und physischen Stress entweder man kann damit umgehen oder eben nicht. Ich werde nicht mehr weiter in der Gastronomie arbeiten auch wenn ich wieder Gesund wäre. Für meine Kollegen tut es mir leid, aber der Beruf hat mir meine Gesundheit gekostet.

Cindy Kiara Black
2. Oktober 2019

Last uns den tollen Beruf nicht kaputt machen und für die Jugend wieder attraktiv werden ich liebe Koch zu sein aber diese Selbstverständlichkeiten von Überstunden und Arbeit and freien tagen wird auf lange sicht nicht so weiter gehen

Ferdinand Liegl
26. September 2019

Ich arbeite jetzt seit 19 Jahren in der Gastronomie, davon sind es 17 Jahre die ich hauptberuflich ausübe. In meiner Lehre fing es schon an, ich war 16 und hatte jeden Tag Teildienst von morgens um 6 bis 15 Uhr und dann von 18 Uhr bis 23-24 Uhr. An ... weiterlesen den Wochenenden wurde es auch mal später, so das man erst gegen zwei Uhr morgens raus ist. Jugendschutz gab es nicht, hatte auch keinen interessiert.
Bei meiner ersten Anstellung als Küchenchef habe ich täglich 16 Stunden und das 6 Tage die Woche gemacht, Begründung war Personal ist teuer und die Arbeit muss gemacht werden. Es ist schon traurig wenn man in einem Vorstellungsgespräch sitzt und einer der ersten Fragen ist, ob man bereit wäre im Schnitt 20 bis 30 Überstunden in der Woche zu machen, die Stunden würden auf ein Stundenkonto kommen um sie dann wenn es die Zeit zulässt sie abzufeiern.
Ich denke das die Gastronomie einmal Steuererleichterungen bekommen müssten, damit Personal ehrlich bezahlt werden kann, aber 7ch bin auch dafür das unser Beruf als Koch als Handwerk wie bei den Bäckern anerkannt wird, so kann nicht jeder ein Restaurant eröffnen. Wenn Herr XY gelernter KFZ Mechaniker ein Lokal eröffnet weil er in seiner Freizeit gerne kocht und dann auf gut Deutsch nur scheiße fabriziert, dann leidet unser Beruf da drunter, das färbt auf die gesamte Gastronomie ab und es wird nichts dagegen getan. Die Mittelschicht Gastronomie bricht immer weiter weg, bald gibt es nur noch die gehobene Gastronomie und Dönerbuden. Wenn das der Sinn von unserer Regierung und Gewerkschaften ist, dann Prost Mahlzeit.

Benjamin Hauenschild
24. September 2019

Ich bin seid 15 jahre in der Branche tätig ich finde man sollte mal überlegen ob man es schafft unsere ansehen in der Gesellschaft zu verbessern warum darf jeder ein Restaurant führen und die Keine Ahnung davon haben ?und wenn man in andere Branchen ... weiterlesen schaut braucht man eine Meister . Da auch die Politik mal überlegen soll das wir auch an die Arbeitsstunden gebunden sind finde ich gut also macht doch mal Kontrollieren damit es auch so bleibt. Und ich würde mal der DEHOGA fragen ob die nicht verstanden haben was wir brauchen?Um einen normalen umgang mit der Arbeitskraften zu schaffen wenn man das so mit bekommt werden wir woll ein Großteil in die Altersarmut fallen.wie sollen wir den Vorsorge machen wenn wir nicht mal genug in der Tasche haben nach dem wir alle abzüge und Fixkost habe wie Miete und sowas ,ist es ansehenlich das mann 2 jobs hatt wir stehen in der Hitze und lasse uns da noch beschimpft warum wir nicht schneller sind den im Fernsehen ist Kochen und Kellner kein Problem geht doch schnell

Andre Worm
23. September 2019

Viele schreiben hier, dass sie zu wenig Geld für zu viel arbeit bekommen.
Zu wenig Personal haben um sich an Arbeitszeiten zu halten
Oder keine Qualität auf die Teller bringen stattdessen Quantität und Fertigprodukte.

Was soll man sagen
Als AG ... weiterlesen eines Kleinbetriebes in dem Ausschliesslich frisch gekocht wird und mit 25-30% wk gearbeitet wird. Ist man den ganzen Tag damit beschäftigt in der Küche fertig zu werden mit dem täglichen mep, kasse zu zählen, kassenbuch, ordner führen, gäste Betreuung, gesundheitsamt, BG, finanzamt
Reparaturen, putzen, spülen, geschirr polieren
Auflagen erfüllen ...

Bezahlbar sind 3 1/2 Mitarbeiter (inkl chefs) bei täglicher doppelbelegung der tische und mittags wie abendsservice

Tausende von € gehen an die 19% mwst ausgleich welche für faire gehälter oder faire anzahl an mitarbeitern benutzt werden könnte.
19% auf 7% der speisen anpassen würde, würde so viel anders sein

Burkhard Stock
23. September 2019

15 Jahre Gastronomie...jetzt reicht's....ich bin gelernte restaurantfachfrau ....habe gern und viel gearbeitet ohne Pausen außer mal ne Zigarettenpause...viele feiern gestämt....aber ne Hochzeit mit 100 Gästen zu zweit gerockt kann doch wirklich ... weiterlesen nicht sein...
Kein Wochenende frei
Kein Feiertag frei
In der Gastronomie bist du echt der arsch vom Dienst...
Mir reicht's...bin jetzt im Einzelhandel und sehr zu Frieden...

Isa Hoche
23. September 2019

Ich habe meine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht.
Während der Ausbildung habe ich oft länger als 10 Stunden arbeiten müssen.
Hinzu kommt das ich und meine Azubikollegen eigentlich immer für mindestens 3 Personen arbeiten mussten weil eben überall ... weiterlesen das Personal fehlt.
Also ist man dafür zuständig das die Gäste im Restaurant versorgt sind, die Getränke selbst ausschenkt+ serviert, Mehrgängige Menüs rausschafft, in der Spühlküche ordnung schafft und wenn es ganz mies läuft hat man von 10 Tagungsräume noch 10 aufzuräumen oder umzustellen.

Die Chefs nehmen keine Rücksicht darauf dass wir Azubis sind und an die Hand genommen werden sollten und nicht den Kapitän, Ruderer und Ratte dieses sinkenden Schiffs spielen sollten.

Ich würde ja auf ein Dankeschön scheißen wenn das Geld stimmen würde, aber selbst ein Danke ist zuviel verlangt.

In den Vorstellungsgesprächen die ich nach meiner Ausbildung geführt habe wurde ich mehrmals schräg angelacht als ich etwas mehr Gehalt verlangt habe weil ich eben kein Student bin sondern 3 Jahre Hölle durchgemacht habe.
Es wird gesagt das heut zutage keine Fachkräfte mehr benötigt werden da es genügend studenten gibt die diesen Job auch ungelernt machen.

Ich frage mich für was?! Für was habe ich mir dann diese Scheiße gegeben wenn es ja eh zu nichts führt?!

Ich wechsle die Branche da die Arbeitsbedingungen wirklich unter aller sau sind!
Es tut mir leid da ich durch meinen Ausstieg auch wieder Kollegen hängen lasse aber ich mach das nicht mehr mit.

KEINER MÖCHTE MEHR IN DIE GASTRO! DIE BRANCHE HAT SO EINEN SCHLECHTEN RUF DAS ES JA NUR VERSTÄNDLICH IST!

13 stunden sind ZUVIEL!

Lieber DEHOGA-Verband,
wenn Sie nicht selbst Teller spühlen, Service oder Tagungsräume stellen wollen sollten Sie ganz schnell etwas ändern, ändern zugunsten Ihrer Arbeitnehmer!

Ich kanns nicht mehr hören "ist halt Gastro".
Es muss nicht so sein! Und es kann auch nicht so weiter gehen!!

Mireille
22. September 2019

Ich bin seit 6 Jahren in der Gastronomie. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Es kann nicht sein das man für einen Hungerlohn Tag ein Tag aus sich den A**** aufreisst und oft nicht mal ein Dankeschön kommt.

Alexander Daniel
20. September 2019

Es ist schwierig weil ich meinen Beruf sehr gerne ausübe. Meine Meinung nach wird unser Handwerk in den nächsten Jahrzehnten kaum noch existieren. Ich arbeiten viel und lang wie jeder andere auch in unserer Branche, dies wird leider also völlig normal ... weiterlesen angesehen. Es gibt keinen Nachwuchs mehr. Total unterbezahlt, erschöpft, kaputt und krank, dass sind wir heutzutage.

Benjamin Leitner
18. September 2019

Die Arbeitgeber in der Gastronomie scheinen nicht zu verstehen, wieso es einen Fachkräftemangel in dieser Branche gibt. Unattraktiver kann eine Branche nicht sein. Miserable Gehälter, miserable Arbeitsbedingungen wo man hinschaut. Der Standard Spruch ... weiterlesen "für die Gastro muss man leben" ist nicht zeitgemäß. Überstunden werden vorrausgesetzt und nicht bezahlt, an Arbeitszeitgesetze hält sich dazu noch kaum jemand. Betriebsräte gibt es selten und tarifgebunden ist so gut wie keiner. Es ist an der Zeit die Arbeitsplätze wieder attraktiv zu machen. Mit einer Gesetzesänderung, die die katastrophalen Zustände noch verschlechtern und gesetzlich verankern tut sich keiner einen Gefallen. Schon jetzt fehlt es an Fachpersonal, damit schneidet sich der Arbeitgeberverband DEHOGA ins eigene Fleisch. Schaut zu, dass endlich mehr Arbeitgeber eurem Verband beitreten und die NGG Tarifverträge anwenden und weiter verbessern, dann klappt's auch mit dem Personal! So wird das jedenfalls nichts.

Toni Cento
18. September 2019

Sicher doch! Beste Entscheidung, um noch mehr Kolleginnen und Kollegen dazuzubringen die Branche zu wechseln.

Ist mein Leben nichts mehr Wert ausser nur zu Arbeiten? Ich liebe meinen Beruf als Rezeptionist, aber mehr als die Hälfte des Tages auf der ... weiterlesen Arbeit zu verbringen. NEIN DANKE

Sebastian Souls
18. September 2019

Ich bin gelernte Hotelfachfrau und liebe die Gastro. Weil in dieser Branche kein Tag wie der andere ist und weil man die Gelegenheit hat, den Gästen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Aber eben diese ständige Konfrontation mit Menschen, die ihre unterschiedlichen ... weiterlesen Bedürfnisse und Launen mitbringen und eben nicht immer ein Lächeln im Gesicht oder Verständnis für ein "Ihr Zimmer ist leider noch nicht fertig" haben, kostet auch wahnsinnig viel Kraft. Kraft, die man zusätzlich zu der Energie aufbringen muss, die man braucht, um zwischen Tischen, Küche und Ausschank hin und herzurennen, um die Zimmer rechtzeitig sauber zu machen oder die Minibars aufzufüllen. Dabei fällt es schon bei Arbeitszeiten von bis zu 10 Stunden manchmal schwer, noch einen zuvorkommenden und prompten Service abzuliefern, aber 13 Stunden hält man das nicht durch, ohne physisch und psychisch an Grenzen zu stoßen! Dennoch sind es tägliche Arbeitszeiten von diesem Ausmaß, die der Dehoga in seiner Forderung nach einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes vorsieht. Dabei sind schon die 10 Stunden eine Flexibilisierung! Wenn täglich 8-Stunden-Schichten regulär geplant würden, blieben immer noch 2 Stunden Puffer, um den Junggesellenabschied, der während der letzten Runde reinstolpert, oder die feierfreudige Hochzeitsgesellschaft zu versorgen. Aber die Arbeitgeber kalkulieren viel zu oft von vorneherein mit 10 Stunden Arbeitszeit, sodass jetzt schon viele Beschäftigte in der Gastronomie Überstunden über diese Grenze hinaus leisten. Wenn die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes käme, würden diese Arbeitgeber mit 13 Stunden kalkulieren und die Beschäftigten würden zukünftig 15 oder 16 Stunden arbeiten! Es bedarf also keiner Änderung des Arbeitszeitgesetzes, sondern vielmehr eines Umdenkens der Dienstplanverantwortlichen: 8 Stunden sollten die Regelarbeitszeit darstellen, 10 den Ausnahmefall, um Spitzen aufzufangen. Einige Betriebe arbeiten bereits mit einer solchen Personalplanung - und gehen daran nicht kaputt. Wir aber schon - am 13-Stunden-Tag!

Magda Krüger
14. September 2019

Ich bin gelernte Bäckereifachverkäuferin. Vor meinen Kindern habe ich gern alle Schichten und auch Überstunden geleistet. Das System funktioniert aber nicht mehr wenn man alleinerziehend ist und dazu noch ein pflegebedürftiges Kind zu betreuen hat! ... weiterlesen Von Hobbys mal ganz zu schweigen. Dringender Handlungsbedarf besteht darin die Arbeitszeiten den Kita oder Schulzeiten anzupassen! Werktags D.h. Mittelschicht z.b. (9-15uhr) inkl. Fahrzeiten Berechnung und in Teilzeit! Überstunden umwandeln in Urlaub/ nicht überbrückbare Ferien Betreuungszeiten! Zum Schluss uns Mütter auch wertschätzen und kein Niedriglohn Sektor mehr!

Tanja Dhx
14. September 2019

Die Pflege hat mittlerweile erkannt, was die Gastronomie noch vor sich hat. Wo sollen die Arbeitskräfte herkommen ? Wer beginnt noch freiwillig eine 3-jährige Ausbildung in der Gastronomie mit dem Ziel dort dauerhaft zu bleiben ? Mit welcher Motivation ... weiterlesen ? Arbeitszeiten & Bezahlung schlecht, soziale Ausgrenzung, tägliche Konflikte mit Gästen (z.T. bis unter die Gürtelllinie), immerwährendes Entschuldigen für Fehler & Qualitätsmängel. Die Hotellerie ist wie die Autoindustrie: Hochglanzbilder, leere Versprechen, Täuschungen.

Alexander Paganetti
14. September 2019

Wo sind die qualifizierten studierten Vordenker der Gastronomie ? Die Häuptlinge bekommen viel Geld, für welches die Indianer tagein tagaus hart arbeiten. Eine Verteilungsdebatte ist unabdingbar. Nur wenn alle in die gleich Richtung rudern, kann der ... weiterlesen Erfolg für alle maximiert werden. Aber es scheint eine 2-Klassen-Gesellschaft zu geben.

Alexander Paganetti
14. September 2019

Bin seit 1990 in der Gastro. Seitdem befindet sich die Qualität im freien Fall. Sowohl der Q-Anspruch seitens der Gäste, da nicht bereit, für Q zu erkennen & zu bezahlen. Seitens Abt.-Leiter + Managenent, da ab Fr 18 Uhr bis Mo 08:00 Uhr außer ... weiterlesen Haus. Das war früher anders.

Alexander Paganetti
14. September 2019

Der Individualgast hat keine Bedeutung mehr, da zu aufwändig sein Geld zu erhalten. Quantität statt Qualität: so schnell wie möglich so viele Gäste wie möglich abwickeln. Wer sich beschwert, wird abgespeist oder erhält sogar nichts. Da scheint ... weiterlesen einkalkuliert. Nachwuchspflege-Arbeitsschutz-Vielfalt-Qualität: FEHLANZEIGE. Noch 10 Jahre, und es gibt nur noch Standard aus dem Automaten...ohne Service.

Alexander Paganetti
8. September 2019

Vorweg, Ich liebe diesen Job.
Aber es gibt sehr viel, was sich ändern muss, damit man auch wieder Spaß in diesem Beruf hat.
1. Sollte man Respekt kennen, seitens der Mitarbeiter, und Chefs.
Ich habe z.b nicht 3 1/2 Jahre gelernt, und bin jetzt seit ... weiterlesen mehr als 10 Jahren in diesem Beruf, Um mich anderen, die das z.b nicht gelernt haben / aushilfen sind unterzuordnen.

2. Sollten die leute, die es auch wirklich gelernt haben, und dies als Vollzeitsberuf ausüben, Fair Bezahlt werden.... Man liegt nur ein kleines bisschen höher als ein Stundenlohn von einer Aushilfe ( die meist sogar noch mehr verdienen wenn man das alles auf die Stunden ausrechnen würde )

3. Flexibilität ist gut, aber es gibt auch Grenzen... Dienstpläne sollten schon vorweg klar sein, damit man auchmal etwas planen kann.

Es gibt immer die "Ausrede", an Schwächeren Tagen kann man die Überstunden abbauen, bzw, mal früher gehen...
So häuft man sich etliche Überstunden an, die man sowieso nicht "abfeiern" kann...

Hier sollte es Staatlich geregelt sein, dass man diese nach einer bestimmten Zeit automatisch ausbezahlt bekommen würde (*Pflicht).. Wäre auch toll, wenn man durch diese etwas steuerliche Vorteile bekommen könnte. das sich die auszahlung auch lohnen würde.

Ich renn seit 6 Monaten zwischen Anwalt hin und her, damit mir meine Überstunden aus dem letzten Betrieb bezahlt werden, und das waren nicht wenig.

Phil Preuss
12. August 2019

Teilweise werden meine Schichten 1 Stunde vor Dienstbeginn und manchmal sogar mehrmals am Tag geändert. Sollte ich Termine haben oder Verabredungen wird mir immer gesagt ich soll diese verschieben und daran denken dass bald meine Vertragsverlängerung ... weiterlesen ansteht. Einmal wurde ich in der Notaufnahme angefragt ob ich arbeiten könnte und als ich sage ich habe Blut gespuckt wurde ich nur daran erinnert dass ich am nächsten Tag Schicht habe... Das alles muss gestoppt werden und die Politik muss uns zuhören.

Ivana Teschner
2. August 2019

Ich bin seit 13 Jahren in der Gastronomie und wie viele andere arbeite ich auch 10 bis 15 Stunden am Tag bei Mindestlohn und teilweise noch undadankbaren, nervigen Gästen. Ich bin schon lange der Meinung das sich etwas in unserer Branche tun müsste! ... weiterlesen In der Gastronomie zu arbeiten ist sehr hart, was sicher viele bestätigen! Wir haben einfach mehr verdient als den Mindestlohn, ein Dankeschön oder danke für den guten Service!

Nils Hoffmann
2. August 2019

Es ist entsetzlich in einem so Gastfreundlichen Land in diesem Beruf zu arbeiten. Gut ausgebildete Fachkräfte sind nicht mehr zu bekommen in der Durschnittsgastro. Eine AEVO Prüfung wird erst gar nicht mehr bezahlt im Gehalt wenn man diese hat und Verantwortung ... weiterlesen übernehmen kann. Man muss schon fast ein 2. Standbein haben um überhaupt über die runden zu kommen, geschweige denn eine Familie zu ernähren um WÜRDIG leben zu können.

Die Arbeitnehmergesetze gelten auch in der Gastro, leider ist die praxis der Umsetzung jenseits von gut und böse . Als wäre es selbstverständlich sich 200 stunden im Monat für jemanden zu arbeiten der zu wenig bezahlt.

Ich übe diesen Beruf nun seit 20 Jahren aus und habe auch internationale Stationen und viel wissen gesammelt. Ich bin nun 38 und werde diesen Beruf nicht mehr lange ausüben, eben wegen dieser schlechten Bedingungen und meinem Sohn.

Der DEHOGA ist das aller letzte, wenn diese dinge umgesetzt werden wird diesen Beruf niemand mehr ausüben wollen.

Patrick Quenaudio
31. Juli 2019

Am 1.August.2016 hat meine Ausbildung zur Hofa angefangen. Seit 2016 bin ich nun ausgelernt und arbeite im Service. Auch wenn mein Chef ein echt korrekter Arbeitgeber ist, mangelt es an viel. Vorallem an guten Kollegen mit denen das Arbeiten auch Spaß ... weiterlesen macht und funktioniert. Hätte ich mein Trinkgeld nicht für das ich mir täglich den Poppes aufreißen muss, wäre ich schon längst weg. Auch in der Ausbildung verdient man so gut wie nix für die Arbeit die man leistet. Man wird eigentlich nur ins kalte Wasser geschmissen und wehe man macht einen Fehler. Man ist sofort eine billige Vollzeit-Arbeitskraft die immer wieder spontan am freien Tag zum arbeiten angerufen wird, von der Berufsschule befreit wird um zu arbeiten und eine Frühschicht auf eine Spätschicht ganz normal ist.
Mit den Gästen fange ich am besten gar nicht an. Man wird angeschrien, beleidigt, angefasst und total von oben herab behandelt, als wäre man eine billige Magd im Königsschloss. Kein Hallo, Danke, Bitte, Entschuldigung...

Verena Pfeil
31. Juli 2019

Seit 25 Jahren ausgelernter Koch, und es ist fast unmöglich seine Familie zu ernähren, ein Häuschen zu haben oder in Urlaub zu fahren

Gregor Weber
31. Juli 2019

Grundsätzlich finde ich es gut,das sich die NGG neue Wege überlegt. In 42 Jahren Gastronomie habe ich nicht viel von der NGG gehört,gelesen oder große Aktionen erlebt.Okay, ich bin nicht in der NGG.Es gibt sehr viele Themen über die man sprechen ... weiterlesen sollte um das Image des Berufes zu verbessern. Eine, den Belastungen wie Hitze,schwere der Arbeit,bewegen von vielen Tonnen Nahrungsmitteln,Hygiene, Warenwirtschaft ,Schnelligkeit,technisches Wissen,usw. gerechtfertigter Bezahlung ist ein Teil davon.Wichtiger ist aber das über Jahrzehnte geprägt Volksbild zu verändern.Nur so eine Idee: betrachten wir Mal Leistungen in der Gastro wie eine Handwerker Rechnung.Also Berechnung des Materials,Arbeitszeit,Kleinteile und Sonderleistung+ MwSt ergibt den zu bezahlenden Betrag!Somit könnte man sehr einfach z.B Lohnerhöhungen ermöglichen und jeder könnte es sehen.100€ Stundenlohn wie im Kfz Gewerbe......ich weiß Traumvorstellung!Aber...alles in dem Menü Preis zu versteckten hat auch keine Zukunft mehr.Hier fehlt eindeutig die öffentliche Inaugenscheinnahme auf Seiten des Gastes und auf Seiten des Gastronomen wird die Chance vergeben seine Leistung zu erläutern.

Michael Maier
31. Juli 2019

Echt traurig!

David Thieme
31. Juli 2019

In keinem anderen Job wird so viel Flexibilität verlangt.Das Privatleben findet eigentlich gar nicht mehr statt.Eine geregelte
5-Tage-Woche ist oft auch nicht drin.
Es gibt oft Schichtdiendt.
Die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zur geleisteten ... weiterlesen Arbeit.
Viele Betriebe wissen gar nicht mit welchem Idealismus ihre Angestellten arbeiten.
Die Herren Politiker können sich ja mal 14 Stunden in die Küche stellen.Das ist unverschämt und da wundert es mich nicht, das es keinen Nachwuchs mehr gibt.
Macht die Jobs in der Gastronomie endlich attraktiv

Stefanie Bock Sommer
31. Juli 2019

Zu schlechte Bezahlung, viel zu wenig Kitas oder Kindergärten die auch abends noch auf haben, Gäste haben keinen Respekt vor der Arbeit so nach dem Motto das kann ja jeder oder man brauch ja keine Fachkenntnisse, Ausnutzen der Mitarbeiter geht gar nicht ... weiterlesen, man arbeitet um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten, von den Löhnen kann man kaum mehr leben, Gäste können nicht immer nur alles günstig verlangen

Stefanie Pfeiffer
31. Juli 2019

Gastronomie ist der legale und moderne Sklavenhandel!!!

René Ritter
30. Juli 2019

Arbeitnehmer werden immer stärker unter Druck gesetzt, immer mehr mit weniger Leute leisten zu müssen, die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren - all das sind Belastungen, die krank machen können. Ein vergiftetes Betriebsklima bringt die Kollegen dazu ... weiterlesen sich gegenseitig das Leben schwer zu machen (Mobbing und Bossing - durch Personalabbau- nimmt zu). Dann kommt noch der zu geringe lohn .

David Waczenski
30. Juli 2019

Schafft bessere Bezahlung und normalere Arbeitszeiten für alle Gastro beschäftigten... sonst stirbt sie Gastronomie aus !!!!

Sonja Loidold
30. Juli 2019

Bezahlt die Leute endlich vernünftig, sorgt für eine angemessene Ausbildung in Berufsschulen, vergütet Überstunden und gebt den Leuten den Respekt den sie verdienen.

Herbert Schwakowiak
30. Juli 2019

Und was ich noch unbedingt ergänzen möchte: Kein Schwein merkt anscheinend das unser Geld nichts mehr wert ist! Unsere Lebenshaltungskosten werden immer höher nur unsere Löhne bleiben gleich! (Vielleicht auch ein Grund der Misere!) Wenn ich mich erinnere ... weiterlesen mein Lohn zu DMark Zeiten mit den lebenshaltungskosten zu der Zeit?!?!? Und jetzt? Ja mein Geld ist halt auch nichts mehr Wert!

D.tOx-pHOto📸
30. Juli 2019

Ich Arbeite seit glaube jetzt 15 Jahren als Koch und habe festgestellt die Bedingungen haben sich schon ein wenig gebessert (also die die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind). Das Problem 90% der Arbeitgeber halten sich einfach mal an gar nichts, sie ... weiterlesen finden Schlupflöcher und nutzen das nicht wissen der Arbeitnehmer schamlos aus! Es ist eine Katastrophe! Nur wenn man darauf aufmerksam macht und weiß wovon man spricht bekommt man den Job eben nicht! Die unterbezahlung liegt doch meiner Meinung nach daran das ich als Arbeitnehmer dem Arbeitgeber doch insgesamt schon fast das doppelte Koste wie ich auf meiner lohnabrechnung sehe! Das heißt er muss mich ja betrügen um das Personal einzustellen welches für den Aufwand nötig ist! Ansonsten ist der Betrieb nicht tragbar! Dem zufolge muss ich auch mehr Arbeit leisten um Personal, für welches kein Geld da ist, auszugleichen! Meiner Meinung sollte der Gesetzgeber für Selbstständige Kleinunternehmer Steuerliche Erleichterungen Schaffen die sich auf die personelle Struktur und das lohngefüge auswirken müssen schaffen. Ich denke das würde bewirken das ich mehr Geld verdiene und personelle Erleichterung bekomme!

Und nach vielen Gesprächen mit Menschen aus anderen Branchen geht es allen so! Meines Wissens, in großen Firmen mit tausenden Mitarbeiten geht es den Arbeitnehmern weitaus besser! Bin aber gern bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen!

Grüße!

D.tOx-pHOto📸
29. Juli 2019

Wo bleibt die Menschlichkeit?
Vermisse Die seit ein paar Jahren!
Ob’s in der Politik oder in etwas größeren Firmen es wird immer mehr vom kleinen Mann/Frau verlangt und das für das gleiche oder weniger Lohn! Der Wasserkopf wird auch immer grösser🤮 ... weiterlesen
Und eins noch: Warum wird immer alles schwieriger mit noch mehr Vorschriften und noch mehr Bestimmungen?

Kai Ser
28. Juli 2019

Es wird an der falschen stelle gespart, am Personal. Es geht nur noch darum schnell Geld zu machen und nicht mehr um die Gäste zufriedenheit. Nachhaltiges arbeiten so das der Gast zufrieden den Laden verlässt und auch gerne wieder kommt damit auch morgen ... weiterlesen wieder umsätze reinkommen wurde von Personalkosten Einsparung abgelöst auf Kosten der MA und des Gastes. Stattdessen wird so gewirtschafftet als währe es jeden abend ein Event wie beim Wanderzirkus und morgen die Zelte wieder abgebaut werden.

Chrysovalantis Landy Nikolaou
27. Juli 2019

Liebe Arbeitgeber, liebe Politiker,

geb den Menschen mehr Geld für Ihre Arbeit. Wer hat noch den Spaß an der Arbeit, wenn er noch nicht einmal die gesetzlichen Regelungen die in der Gastronomie sehr oft überschritten werden, genießen darf. Gebt ... weiterlesen den Leuten mehr Erholungsphasen und mehr Freizeitausgleich und nicht noch mehr Stunden. Bildet den Nachwuchs respektvoll und fachlich gut aus. Jeder der ausgeglichen ist und nicht bangen muss in Großstädten seine Miete nicht zahlen zu können der hat Bock auf Gastro.

Stefan Bajinski
27. Juli 2019

In der Gastronomie wird erwartet das wir (unbezahlte) Überstunden und Mehrarbeit leisten und das für den niedrigsten Lohn! Wie wäre es wenn die DEHOGA mal ein Jahr unter unseren Bedingungen arbeiten würde bevor solche Gesetze beschlossen werden?! ... weiterlesen Dann würde ein anderer Wind wehen und auch die jungen Leute gerne einen gastronomischen Beruf erlernen wollen. So kann niemand Arbeit und Beruf vereinen.

Michaela Senz
26. Juli 2019

Die Branche ist generell schon sehr hart, gerade in diesem Sommer...
Wir lieben unsere Arbeit, aber unsere Chefs sehen es nicht und werden nur auf unsere Fehler aufmerksam.
Man soll den ganzen Tag lächeln und den Verkauf fördern,bekommt aber nur Mindestlohn? ... weiterlesen
Wir sind Köche , Kellner , Zimmer Mädchen ,Seelsorger, kummerkasten und Helfer in so gut wie jeder Situation.
Mehr Wertschätzung wenn der Betrieb nicht mehr bezahlen kann als Mindestlohn!
Ein Danke, ein ehrliches Danke würde schon viel helfen.
Ein geregelter Dienstplan der schon min zwei Wochen im voraus steht wäre toll anstatt jeden Tag den Plan zu ändern.
Es gibt viel zu verbessern!
Aber wie gesagt wor lieben es trotz all dem !!

Adriane Wyatt
26. Juli 2019

Mehr Geld wäre toll. Für weniger Arbeit 🙂 und die Temperaturen in der küche müssten mal geregelt werden... alle Betriebe haben.schlecht wetter oder wenn es zu warm ist werden die Arbeitszeiten geändert.
Nur bei uns Gastronomen wird alles hin genommen ... weiterlesen und keine Rücksicht drauf genommen .

Maci Saaki
24. Juli 2019

Hallo hier malnein kurzer Ausflug in meine Welt als Koch. Ich hab vor 9 Jahren ausgelernt auch gleich eine Arbeitsstelle gefunden und arbeite seitdem als Koch.
Das ich Wochenende und Feiertags arbeiten muss war mir klar und ich konnte mich damit abfinden ... weiterlesen. Allerdings mit ca 1200€ monatlich auskommen zu müssen damit kann und werde ich mich nicht abfinden. Nach abzügen meiner Fixkosten habe ich noch ca 350€. Damit kann man nicht wirklich leben höchstens Überleben. Teilweise muss ich mit nur 70€ die letzten 11 Tage im Monat auskommen. Viele Arbeitgeber meinen ich bekäme ja Trinkgeld. Das verdienen wir uns allerdings extra für gutes Essen und Service. Das sollten Arbeitgeber nicht in den Lohn mit einrechnen.

Stefan
23. Juli 2019

Vergleicht mal das Gehalt mit anderen Branchen und findet den Fehler...

Steffi
23. Juli 2019

Ich bin aus der "freien Gastronomie" ausgestiegen weil ich meine Arbeitszeiten und mein Gehalt nicht in relation zueinander standen. Meine Arbeitstage hatten 12-16 Stunden das als einfacher Koch. Meine Chefs fuhren die dicken Autos, kauften ... weiterlesen sich teure Boote oder flogen 3-4 mal in den Urlaub aber wenn es darum ging das man mehr Gehalt wollte oder Überstunden auszubezahlen war zufällig kein Geld mehr da. Ich habe schon 2 ehemalige Arbeitgeber verklagt weil die beiden Herren dachten sie stehen über Gesetzen. Ich bin jetzt froh das ich Küchenchef in einer schulmensa bin arbeite nur noch von Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr und das für weniger Geld als in der
"freien Gastronomie" aber das ist es mir wert.

Sven Schlingermann
21. Juli 2019

Im Gastgewerbe folgt ein Rekord-Jahr auf das andere.
Dennoch sind die Berufe unattraktiv. Wochenend- und Feiertagsarbeit, 6 Tagewochen und 10 Stundendienste, seinen Dienst erfährt man erst donnerstags in der Vorwoche.
Lohn exakt Mindestlohn ob staatlich ... weiterlesen oder tariflich.
Branche im öffentlichen Interesse, gleichgesetzt mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst!
Ein Polizist hat das 3-fache eines Bankettkellners an Einkommen, 6 Tage mehr Urlaub und Pensionsanspruch, einen unbefristeten Vertrag, Umzieh- und Wegegeld.

Hotel- und Gastgewerbe Sachsen-Anhalt
TG3 exakt Mindestlohn 9.19 Euro
TG4 7 Cent über Mindestlohn
Das bekommt man auch als Hilfsarbeiter bei Beschäftigung Montag bis Freitag 7 bis 16 Uhr

Dirk Trommer
20. Juli 2019

Wertschätzung als Mensch und Arbeitnehmer, moderne Arbeitsbedingungen, die eines Menschen würdig sind, halbwegs geregelte Arbeitszeiten, die einem soziale Teilhabe ermöglichen, ein Gehalt, von dem man halbwegs gut leben kann, und vielleicht sogar eine ... weiterlesen Familie ernähren kann: In weiten Teilen der Gastronomie absolute Fremdwörter. Stattdessen Herzinfarkte, Suchtkrankheiten, Burn Out. Geteilte Dienste mit zehn Stunden Regel-Arbeitszeit, Sonn-,Feiertags-, Nacht- und Mehrarbeit, alles 'stinknormal'!Und schon als Azubi bekommt man eingetrichtert, dass man diese Normalität zu akzeptieren habe, und Arbeitnehmerrechte was für Weicheier seien! Was unterscheidet uns Gastronomen denn von anderen Arbeitnehmer*innen bloß??!!
Ein 'Sklaven-Gen' oder was??!!
Immer weniger Fachkräfte müssen die Arbeit der fehlenden Kollegen*innen mitstemmen, denn unser 'Sklaven-Gen' sagt uns ja "Der Laden muss laufen!!".
Kein Danke, keinen Cent mehr gibts !!!
Eine Branche schafft sich gerade selber ab!
Ich fordere:
-Einen gastronomischen "Generalstreik" um auf uns aufmerksam zu machen!!! Wir aus dem "Mikrokosmos am Rande der Gesellschaft"
Ich fordere:
- Einen Imagewechsel, wir sind mehr!!!!
Ich fordere:
- Eine Art "Meistetpflicht" zur Restauranteröffnung, damit nicht jeder Depp uns verbraten darf. Von wegen "Wer nichts wird, wird Wirt"!!! Fachleute an die Macht !!!
Ich fordere:
- Mehr Wertschätzung für Meister, Fachwirte und geprüfte Gastronomen !!! Jeder Heizungsbauer hängt sein Schild raus "Meisterbetrieb".
Ich fordere:
- Modernisierung und Neuorganisation der Ausbildung !!! Zukünftige Facharbeiter*innen zu selbstbewussten Arbeitnehmern und Experten formen.

Unsere Forderung muss lauten:
KEHRTWENDE JETZT!!!!
Statt 13 Stunden Tag Verbesserung der Arbeitsbedingungen und mehr Wertschätzung unserer tollen Arbeit und für uns als Arbeitnehmer*innen !!!!

Raus aus der Küche und dem Back Office auf die Strasse und in die Medien !!!

WIR SIND MEHR !!!!

Christof Schuster
19. Juli 2019

Ich hatte vor Kurzem tatsächlich überlegt ob ich einfach aus der Gastro aussteige... ich knausere jeden Monat, habe nen Stundenlohn von 9,85€/h
und dafür 3 jahre gelernt yeay...

Als ich gesehen habe dass ich als Ungelernter Quer einsteiger in ... weiterlesen einem Betrieb 14€/h bekommen würde,ja da hat es schon echt in den fingern gekribbelt. Ich würde beim Auf-, Um- , und Abbau von Bühnen helfen, Jede stunde wird bezahlt... Ich hätte keine FInanziellen Probleme, könnte mir auch mal was leisten, aber stattdessen habe ich mich dagegen entschieden, weil ich meinen Beruf als Koch gerne ausübe, da er so vielseitig und innovativ ist, in der Gastro soll ich meine "überstunden" "abbummeln" erstens, wann soll ich das machen? zweitens bringt mir das Noch weniger, weil ich mein geld ja quasi, für meine Lebenserhaltung ausgebe.

desweiteren ist Eins der größten Probleme in meinen Augen , dass jeder, So leid es mir für Kleine Restaurants und Betriebe tut, dass jeder ein Restaurant oder eine Bar mit Speisenausgabe, Imbiss oder Ähnliches auf machen kann/darf.
Es gibt einfach viel zu viele Restaurants &Co, dadurch gibt es einen Mangel an Personal. Wir teilen und Quasi die Gäste und das ist nunmal ein Problem für Alle. Wenn es weniger Restaurants, Ras etc, bla geben würde hätten wir keinen Mangel an Personal, demnach teilen wir uns keine Gäste und haben auch quasi "mehr Einnahmen"... Somit hätte man Mehr geld.. mehr Personal, etc bla.
Die Gastro ist ein wichtiger teil der Wirtschaf und sollte nicht mit "Quantität" sondern mit Qualität Glänzen.
Viel hilft nicht immer Viel.

Auf dauer bei solchen Bedingungen werde ich mich früher oder später aus der Gastronomie verabschieden.

Danny Schwabe
19. Juli 2019

Die DeHoGa wird von nicht wenigen Azubis in der Gastronomie als positiv wahrgenommen.

Die Lossprechungszeremonie wird für Köche, HoFas, ReFas und Systemgastronomen in Münster (NRW) tatsächlich von einer Vertreterin der DeHoGa den Abend über moderiert ... weiterlesen und die DeHoGa verteilt Urkunden für die Jahrgangsbesten.
Nicht wenige Azubis gewannen im Laufe der Ausbildung dank andauernder Präsenz der DeHoGa auf Events etc. den Eindruck, es handele sich bei ihr um eine die Interessen der normalen Arbeitnehmer vertretende Institution. Das ist auch wenig verwunderlich, wenn man sich ansieht, mit welcher Akribie die DeHoGa Imagepflege betreibt.

Da sollten auch die ebenfalls vertretende IHK und die Berufsschulen aktiv werden und eruieren, ob dieser Eindruck nicht durch die gemeinsame Teilnahme an so wichtigen Ereignissen geadelt wird. Lange nicht jeder Azubi ist mit einem ausrechenden Maß an Skeptizismus ausgestattet, um zu hinterfragen, was genau jene Organisation, die so sehr gegen die eigenen Interessen kämpft, bei der Abschlussveranstaltung für zukünftige Arbeitnehmer zu suchen hat.

Die Teilnahme der NGG bei einer solchen Veranstaltung wäre als Verband der Interessensvertretung der Arbeitnehmer in der Gastronomie durchaus angebracht. Stattdessen meldeten sich neben der IHK sowohl Vertreter der Kommunalpolitik als auch der DeHoGa (letztere in verstärkt präsenter Rolle) zu Wort.

André Volkov
19. Juli 2019

Unfaire Arbeitszeiten und unprofessionelle Chefs, da kann man nicht mehr von Traumjob sprechen.

Grothu Volker
18. Juli 2019

Liebe Politiker Werte Damen und Herren der dehoga,

Ja es reicht. Personalmangel an allen enden und Ecken in der Gastronomie.... Keiner will diesen Job mehr machen und die, die noch da sind sollen das auch noch kompensieren.
Die Gastronomie ist in ... weiterlesen Deutschland der 3 oder 4 größte Wirtschaftszweig. Wie kann es sein das ein Gewerbe welches so viel Geld einbringt so schlecht angesehen wird. Miese Arbeitszeiten lange Dienste beschissene Gehalt, keinerlei Anreiz diesen Beruf ausüben zu wollen. Nicht mal mehr dann wenn man ihn mit Herzblut ausübt.
Aber ich will nicht meckern es gibt ja diverse Vorschläge die Sachlage zu verbessern durch beispielsweise höhere Gehälter was den personalmangel leider nicht kompensiert.aber so sehr es mir für die kleinen Betriebe leid tut... Nicht jeder sollte eine schanklizenz bekommen nicht jeder sollte ein Restaurant aufmachen dürfen... Nicht jeder ein hotel betreiben.menschen die diesen Weg wählen sollten in der Branche gelernt haben und im optimal Fall eine Prüfung ablegen müssen. So haben wir vllt weniger restaurants und bars... Aber die due es gibt teilen sich die Gäste da etwas weniger Auswahl angeboten wird. Folglich kommt mehr Geld womit Personal bezahlt werden kann. Und mit mehr Gästen und mehr Personal kann auch die Qualität von Essen und Service gesteigert werden... Die Gastronomie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und sollte durch Qualität und nicht Quantität überzeugen...

Peace out

Sandra Hazzel
18. Juli 2019

Urlaub ... Wochenende ... Freizeit ... Familie ...Faire Bezahlung .... was ist das alles ? 20 Jahre gastro und kein Weg hinaus ... ich rate jedem was anständiges zu lernen ....

Danny Boy
18. Juli 2019

Die Gastronomie ist gerade mit Familie schwer planbar. Unregelmäßiges frei sowie unregelmäßige Arbeitszeiten. Arbeitszeiten bis zu 11 Stunden sind keine Seltenheit. Die Anerkennung für die geleistete Arbeit bleibt bei den meisten Arbeitgebern aus ... weiterlesen. Meiner Meinung nach gibt es für den Arbeitgeber zwei Möglichkeiten entweder man gestaltet den Arbeitsplatz so angenehm wie möglich, dass der Arbeitnehmer gerne zur Arbeit kommt oder aber man bezahlt so viel Gehalt, dass es sich für 1 bis 2 Jahre richtig lohnt dort zu arbeiten. Ich plädiere für Ersteres, weil die meisten Köche diesen Beruf sicherlich nicht wegen des hohen Gehalts gelernt haben, sondern aus Liebe zum Beruf.

Hagen
18. Juli 2019

Die Arbeitgeber sollten die geleistete Arbeit endlich als das ansehen was sie ist. Nämlich verdammt harte körperliche Arbeit die ihnen ihr Leben finanziert. Warum sollte man als Koch dann nicht angemessen bezahlt werden? Desweiteren muss die Überstundenklausel ... weiterlesen aus den Verträgen verschwinden! Kein Mensch will bis zu 20% unbezahlte Überstunden im Vertrag stehen haben. Ebenso ist Teildienst ein überholtes Thema, diesen braucht auch kein Angestellter mehr heute. Fazit: behandelt eure Angestellten wie ihr selbst behandelt werden wollt. Dazu gehört auch Respekt und Anerkennung!

Moritz Dasecke
17. Juli 2019

In der Gastro fehlt es definitiv an Personal, vorallem an gelernten Fachkräften. Überstunden und häufige Dienstplanänderungen bleiben dabei nicht aus. Privatleben, Familie und Hobbys kommen dabei zu kurz. Bei der wenigen Freizeit die übrig bleibt ... weiterlesen, will man meist seine Ruhe und für sich sein. Der Stress und die Anforderungen werden immer größer. Eine Person arbeitet für vier... Es ist in der heutigen Zeit sehr schwer geeignetes Personal zu finden... Bewerbungen bleiben aus... Die Berufe in der Gastro haben einen schlechten Ruf... Wie eine Kollegin schon sagte "Wertschätzung, Respekt und Rücksicht sind Motivationsfaktoren, die selten zutreffend sind in der Gastro." Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar? Eben nicht! Die Gastro verliert immer mehr Fachkräfte. Das einzigste was sie noch zusammenhält sind die Mitarbeiter die untereinander im Team arbeiten.

Pascal Zuleeg
17. Juli 2019

Klasse,13 Stunden am Tag und am besten noch 7 Tage lang, so wird es ausgehen für manch einen Kollege.

Matthias Donzis Greß
15. Juli 2019

Ich möchte wie ein Mensch arbeiten und wie einer behandelt werden das ich so arbeiten kann das ich noch Zeit für meine Familie und Freunde investiere aber wenn es so weiter geht bin ich bald Offline

Cüneyt Erogluyum
13. Juli 2019

Mein Arbeitgeber macht alles super und ich kann mich nicht beschweren, er nimmt sich zeit, setzt sich für mich ein, hat immer ein Ohr offen, alles tippi topp.

Marvin Müller
13. Juli 2019

Liebe Politik, hört auf die Gastronomie kaputt zu regulieren, kümmert euch mal lieber darum dass nur Menschen einen Gastronomischen Betrieb eröffnen wenn gewährleistet ist dass sowohl für die Küche als auch für den Service ein Meister der Zunft ... weiterlesen vorhanden sind.

Patrick Gebhardt
12. Juli 2019

Ich liebe meinen Beruf (Koch) über alles, aber die vergangenen Jahre haben ihr spuren hinterlassen....Ich finde es sollte aufhören überstunden als selbstverständlich anzusehen.
Genauso ist mir schleierhaft wieso zur Hölle wir Gastronomen nicht anständig ... weiterlesen bezahlt werden.
Keine Zeit für Hobbys, Freunde und Familie sowie ständig steigender Anspruch und Stress aufgrund mangelnder Fachkräfte (einer muss Arbeit für 3 leisten) haben mich leider dazu bewegt Anfang nächsten Jahres meinen geliebten Job an den Nagel zu hängen.
Man bemerkt zwar ein gewisses umdenken, leider geht das aber viel zu langsam voran.
Ich sehe leider keine rosige Zukunft für die Gastronomie

Philipp Fischer
11. Juli 2019

Geregelte Arbeitszeiten wären in dieser Branche mal was gutes und nicht regelmäßig 10-14 h, jedes Wochenende und jeden Feiertag gehört eigentlich unterbunden vom Staat und nicht zu vergessen Tariflohn das alles sollte unser Staat regeln

Alexandra Förster Haselbeck
10. Juli 2019

Wertschätzung, Respekt und Rücksicht sind Motivationsfaktoren, die selten zu treffen sind. Eher herrscht die Einstellung, wie ersetzbar ein Mitarbeiter ist! Schade...

Desislava Naydenova
9. Juli 2019

Dienstpläne die geschrieben werden und meist erst Donnerstag oder Freitag kommen werden mit anfangs und Endzeit versehen, wir sollen bloß pünktlich da sein aber dann sollen die Arbeitgeber auch darauf achten bloß pünktlich sich an das vorgegebeme ... weiterlesen Ende zu halten.

Es muss ein Unterschied her zwischen gelernten und ungelernten Kräften, ein Tarif an den sich ALLE auch kleinere Unternehmen halten müssen die nicht der DEHOGA angehören.
Ein Mindestlohn, von dem man leben kann und nicht zur unteren Schicht der Bevölkerung zählt.

Für Azubis muss mehr getan werden, wenige junge Menschen wollen die Rolle des Gastgebers mehr sein.

Unser Beruf ist leider sehr unattraktiv geworden.

Volker
7. Juli 2019

Es ist absolut unfair, dass wir unseren Dienstplan erst am Freitagabend für die kommende Woche bekommen! Man kann so wenig im Voraus planen.
Zudem machen wechselnde Arbeitszeiten schon alleine müde, dass heißt nach der Arbeit muss ich mich immer erstmal ... weiterlesen hinlegen und hab automatisch weniger vom Tag.

Anna Pitellos
6. Juli 2019

Wir sind seit dem1.1.2019 übernommen worden,
Cafeteria 5 Kollegen für 100 Kunden
Cafebar 4 Kollegen für 100 Kunden
Restaurant 18 Kollegen für 1500-1600 Kunden
10 Kollegen im Stewarding
2 Kollegen HW Büro
1 Kollege im Lager
Macht 40 Kollegen ... weiterlesen
Vorher waren wir 45 Kollegen und hatten 200 Essen weniger im Restaurant, an der Bar und Cafeteria ca 1 Drittel weniger Kunden, es werden stetig mehr Kunden, die Kollegen gehen am Stock und die Krankenrate steigt, die Geschäftsführung freut sich über den Zulauf, aber für Neueinstellungen sehe Sie keinen Bedarf! Mal sehen wie lange es gut geht!!??
Stefan Wäge

Stefan wäge
6. Juli 2019

Hallo an alle,

klar kann mann nicht alle Umstände immer plannen da wir ja immer noch im Dienstleistunggewerbe Arbeiten und auch unsere Gäste mal umdenken müssten. Wir kennen doch alle die Gäste die 5Minuten vor Küchenschluss noch 3 Gänge Bestellen ... weiterlesen und um 1:00 Uhr Nachts immer noch nicht den Anschein machen aufzustehen.
Aber es sollte auch generell mal an den Teildienst gedacht werden ist ein Dienst von 6:00 - 11:00 und 18:00 bis 22:00 Uhr oder ähnliches wirklich in Ordnung???
Ich schreibe seit einigen Jahren für die Geschäftsleitung immer die Wochenarbeitsstunden auf (Natürlich ohne Überstunden:-) vesteht sich von selbst) viele unsere Dienste entsprechen nicht den Gesäzlichemrahmen ABER WER KONTROLLIERT DAS????
Seit der Pflicht Stunden zu notieren habe ich noch kein einiziges mal eine Kontrolle erlebt, wozu also überhaupt Stunden notieren?

Steffi
6. Juli 2019

(Meist unbezahlte) Überstunden, Verzicht auf sein Privatleben und auf seine Gesundheit ist in der Gastronomie eine Selbstverständlichkeit! Woher nehmen sich viele der Arbeitgeber das Recht seine Mitarbeiter wie Sklaven zu behandeln?! Und DASS obwohl ... weiterlesen der Arbeitgeber doch so auf seine Mitarbeiter angewiesen ist?!? Der Gastronomie geht doch jetzt schon Fachkräfte aus...ja denken die wirklich, das wird mit ihrem Vorhaben besser?!? Das Ganze ist eine Abwehrspirale! Es ist immer ein Geben und ein Nehmen und nicht nur nehmen nehmen nehmen und fast nichts geben. Und diese Philosophie leben leider Gottes viele Gastronomien aus. Mehr Dankbarkeit und mehr Wertschätzung darauf sollte der Fokus gerichtet werden und nicht auf NOCH LÄNGER und NOCH FLEXIBLER und NOCH MEHR arbeiten. Man sollte nie vergessen: *Die Gastronomen sind auch nur Menschen und keine Roboter! Die Zeiten haben sich geändert, die Bedürfnisse der Menschen haben sich geändert, nur die Gastronomie ist irgendwo in der Zeit stehen geblieben.

Fee
5. Juli 2019

Habe 3 Kinder. Bitte Faire Arbeitszeiten. Wir haben noch ein Leben außerhalb vom Betrieb.

Miriam Jurado Roales
5. Juli 2019

Ich schaff doch jetzt schon 12/13h am Tag, wann soll ich denn noch schlafen wenn das dann noch mehr wird?

Jan Wacker
5. Juli 2019

10 Stunden arbeiten, 11 Stunden Ruhezeit, nochmal 10 Stunden arbeiten und wieder 11 Stunden Ruhezeit und dann habe ich zusätzlich noch einen Arbeitsweg von mindestens 1Std., hier ist es doch bereits schon so, das ich keine Freizeit habe und zu wenig ... weiterlesen Schlaf und soll dann noch Leistung bringen? Bei 13 Stunden Arbeitszeit sag ich dann: Tschüß Familie, Tschüß Freunde und Tschüß Schlaf

Regina Schuchard
5. Juli 2019

Ich arbeite in der Gastronomie seit 13 Jahren. Mir persönlich macht es Spaß. Aber manchmal Zustände, was in der Gastronomie angeht ist Verbrechen gegen Menschenrechte. Deswegen damals haben wir einen Betriebsrat gegründet. Natürlich ist es vom Anfang ... weiterlesen sehr schwer, Aber du bekommst Unterstützung und besuchst auch Schulungen, die dir dabei helfen in Sachen Betriebsarbeit „Groß“ zu werden. Ich empfehle Jedem der in der Gastronomie arbeitet einen Betriebsrat zu gründen. Nur gemeinsam sind wir Stark. Großer Dank an Kollegen und Kolleginnen des Betriebsrats auch NGG die für uns große Arbeit leisten, damit wir 40 std Woche und 2 Wocheneden frei im Monat haben. Die DEHOGA weißt nicht, wie das ist, ganzen Tag manchmal ohne Pause im Sommer über 35 ° freundlich die Gäste zu bedienen.

Nikolai
4. Juli 2019

Ja,
Wir haben es wirklich Fairdient !
Auf Diskussionen wegen Unterbesetzung will sich der Arbeitgeber nie einlassen aber erwartet jeden Tag um Genehmigung von Überstunden.
Natürlich werden Überstunden auch nur von Mitarbeitern gefordert die nur ... weiterlesen 9,50€ pro Stunde verdienen.
Wenn wir als Betriebsrat dagegen argumentieren heißt gleich, dass wirtschaftliche Folgen für den Betrieb entstehen also handelt der Betriebsrat laut Auffassung des Arbeitgebers nicht in Sinne der Mitarbeiter.
Mit so vielen Arbeitnehmern mit befristeten Verträgen werden immer nur noch welche eingestellt..selbstverständlich auch befristet ..natürlich haben bei uns unsere Kollegen auch Angst davon es abzulehnen ständig Überstunden zu leisten, da sonst die Verträge nicht verlängert werden.
Friss oder stirb heißt die Devise.
Und während unsere Kollegen 10 Stunden und auch mehr wie Verrückte arbeiten, sitzt natürlich der Arbeitgeber auf der Terrasse, trinkt Prosecco und feiert mit Freunden.

Nein, die Arbeitgeber haben es nicht Fairdient !

Di Maria Mercurio Umberto
4. Juli 2019

Für Gastronomieverhältnisse läuft es bei McDonald's ganz ok. Die Crew hat festen Dienstplan und alle Stunden werden bezahlt. Aber sobald man ins Management wechselt. Keine Pausen und Festgehalt. Also Überstunden werden nicht bezahlt. Aber wir ... weiterlesen machen das ja alle aus Leidenschaft.

Daniel Wabnitz
4. Juli 2019

Ich würde als Servicekraft für 100 Std eingestellt. Beim Vorstellungsgespräch würde mir mitgeteilt, das kein Budget für eine Vollzeitstelle vorhanden ist. Ich war ein Jahr dort und habe immer 160-180 Std gearbeitet. Die Überstunden habe ich mir ... weiterlesen auszahlen lassen. Logik? Keine in Sicht. Aufgrund des hohen Stundenvolumens habe ich mir dann eine andere Stelle gesucht.

Monika Pelzing
4. Juli 2019

Für 5 sterne service gibt es:
0 Sterne Vergütung
0 Freizeit
0 Ruhepausen
und meine hemden musste ich zu hause waschen und bügeln.

( Ex- Hotelfachmann)

Cihan Akkoç
1. Juli 2019

Wir als Betriebsrat setzten uns jede Woche bei der Außendienstkontrolle dafür ein, dass unsere Kolleginnen und Kollegen Ihre Freizeit auch genießen können. Jede Woche bekommen wir Dienstpläne zurück, in denen dokumentiert ist, dass Kolleginnen und ... weiterlesen Kollegen Ihren Dienst früher beginnen um Ihre Arbeit zu schaffen.
Dienstpläne müssen verlässlich sein! Die Kolleginnen und Kollegen müssen Ihre Freizeit planen können.

Thomas Klein
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Maritim Hotelgesellschaft mbH

Thomas Klein
1. Juli 2019

Ich arbeite in einem ,,kleinen“ Betrieb ohne Ruhetage. Wir sind jetzt schon gezwungen teilweise über 10 Stunden zu arbeiten, wegen Personalmangel und ich hatte auch schon mehre 14-16 Stunden Tage. Wie soll das dann noch weitergehen?

Ann-Kathrin
30. Juni 2019

Ich arbeite in einem Hotel für 3 Nächte.

Meine erste Empfangchefin hatte es drauf, den Dienstplan so zu schreiben, daß ich immer von Freitag bis Sonntag und Montag bis Mittwoch arbeiten konnte.
Somit kam ich auf 2 freie Wochenden im Monat und der ... weiterlesen in Vollzeit arbeitende Kollege auch. Ich brauchte auch keine Dienstplan Kopie.

Heute muß ich dafür kämpfen, nicht nach einem freien Tag erneut zu arbeiten. Dieser freie Tag war früher ein "Schlaftag".
Bei uns werden auch keine Tarif Gehälter gezahlt, also bekommt man auch schwer neue Mitarbeiter.
Manchmal wundere ich mich, daß überhaupt noch motivierte Mitarbeiter zu finden sind, die gerne arbeiten wenn die Spaßgesellschaft feiern will.

Thomas Hofherr

Thomas Hofherr
29. Juni 2019

Unsere Branche muss wieder attraktiv werden. Dem Personalmangel muss entgegen gewirkt werden. Ich schließe mich gerne an, denn nur gemeinsam sind wir Stark. Ich finde es toll wie ihr die Probleme offen ansprecht.

Kristian Klingler
29. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite in Mecklenburg-Vorpommern als Servierer.

Wir aebeiten teilweise aufgrund von Personalmangel teilweise schon über 10 Stunden.

Warum sollte man nicht anstatt dies zu legitimieren die Kontrollmechanismen ... weiterlesen der zuständigen Behörden stärken?

Damit die zum Schutz eines jeden Arbeitnemers eingeführten 10 Stunden auch eingehalten werden.

Sven Bellgardt
29. Juni 2019

Viele wundern sich , warum ich als 70% Schwerbehinderte bereit bin 173 Std. und noch mehr in einem Rasthof abzuarbeiten. Sicher gut tut mir das nicht. Muss mich in meiner Freizeit ausruhen , kann mein Leben nicht genießen. Urlaub ist für mich Genesung ... weiterlesen.
Aber warum halte ich mich freiwillig an so viele Stunden ? Die Antwort ist einfach , weil ich das Geld brauche um alleine zu überleben. Meine Rente reicht nicht mal um die laufenden Kosten zu decken. Noch weniger verdienen geht nicht.
Ein alleinstehender Mindestverdiener braucht im Monat inzwischen 1400-1500 €.
Mein Arbeit ist immer stressig und umfasst viele Aufgaben , die ich gerne erledige. Auch der Kontakt zum Gast macht Freude. Nur die Schmerzen durch langes" auf den Beinen sein". Mit zunehmendem Alter wird es mehr und mehr zur Strapaze.
Das bedeutet , wir in der Gastronomie, brauchen dringend eine humanere und geregeltere Arbeitszeit sowie ein zur heutigen Zeit angepasstes Gehalt.

Isabella Stückle
29. Juni 2019

Früh um 7.30Uhr klingelt dass Telefon. "Heute brauchst du erst um 17Uhr kommen", anstatt 13Uhr. An einem anderen Tag ist nichts los, " ja jetzt kannst du gehen". Also hat man statt 8 nur 3 Stunden gearbeitet. "Nicht schlimm" ... weiterlesen;, sagt der Chef, am Wochenende fängt die Schicht ja um 11Uhr an und ist vielleicht um 21, aber vielleicht erst 23Uhr vorbei. Dienstplan gibt es nicht und Pausenzeiten gibt es nur für die Lohnabrechnung.
Klar, dass man da nur noch weg will.

Evelyn
29. Juni 2019

Faire Behandlung des Personals stärkt die Mitarbeiterbindung zum Betrieb...

Alexander Kunert
28. Juni 2019

Alle Beschäftigten haben es Fairdient Zeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen.
Also Finger weg von mehr Arbeitszeit! Die Ausbeutung muss ein Ende haben!

Christian Herbon
28. Juni 2019

Arbeitgeber sollten versuchen langjährige Mitarbeiter zu halten,sich an gemachte Absprachen halten und nicht versuchen dem Mitarbeiter Steine in den Weg zu legen und alleinerziehende zu schikanieren ,in dem sie mit diesen abgemachten Absprachen brechen ... weiterlesen und erwarten,dass man das Kind nach der Schule bis 21 Uhr sich selbst zu überlassen soll!!! Damit ist niemandem gedient und es stiftet nur Unfrieden und gesundheitliche Probleme.

mo
28. Juni 2019

Kolleginnen und Kollegen im Hotel- und Gaststättengewerbe schieben jetzt schon massiv Überstunden, täglich, oft unbezahlt. Das ist ein Unding und statt mal etwa mit innovativen Schichtsystemen und mehr Personal Abhilfe zu schaffen, sollen die KollegInnen ... weiterlesen nun noch mehr geknechtet werden, ganz legal, wenn es nach der DEHOGA geht sogar 13 Stunden am Tag, und das auch noch zu einem viel zu geringen Gehalt gemessen am Durchschnitt in Deutschland. Das ist keine Reform, das ist geplante Knechtschaft. Der DEHOGA piepts wohl!

Josh Se
28. Juni 2019

Immer mehr Leute steigen aus und da meist nicht frewillig. Es gibt eine Zwang der sich Gesundheit nennt bzw leben könne. Dazu will die nächste Generration zurecht auch eine Work Life Balance haben.

Wir arbeiten jetzt schon weit über 10 Stunden ... weiterlesen. Ich rehcne mal von meinem letzen Job vor.

8 Uhr Morgens Dienstbeginn : 7:30 musste ich schon im Bettrieb sein damit ich um 15 Minuten vor 8 fertig umgezogen im Service stand und alle infos hatte die ich zu Dienstbeginn brauchte.

Meist gab es keine oder nur verkürzte Pausen , was wiederum eine Halbe Stunde Mehrarbeit war.

Ging ich dann Pünktlich fehlten noch mals 15 Minuten Umkleidezeit für wieder in Zivil zu sein.

Nun geht es weiter. Da ich eigenes inkasso hatte und eigentlich rechtswiedrig für mein Geld selbst verantwortlich war, musste ich Im schnitt jeden Tag zur Bank nach der Arbeit. Münzgeld im Wert von 200 € bevorratet ich zu Hause. Da ich nun auf den ÖPNV oder mein Rad angewiesen war dauerte die Arbeit bis ich aus der Bank raus war nun ein bis 1-1/2 Stunden länger.

rechnen wir nun aus was da an Mehrarbeit ohen richtige Mehrarbeit zusammen kommt.

Umkleidezeiten: 45 Minuten
Pause : 30 Minuten /45 Minuten
Botengang: 60 Minuten/90 Minuten

Das wären im mindesten Fall 2 Stunden und 15 Minuten wobei dann wiederum 15 Minuten drauf müssen da die 9 Stunden Überschritten.

Sprich ohne Effektive Merharbeit für dne Arbeitgeber hatte ich jeden Tag 2 1/2 Stunden mehr gearbeitet.

Leute lasst euch nicht verarschen. Wir arbeiten jetzt schon über limit . die Öffnung der arbeitszeiten bringt für solche modelle worunter ich gearbeitet hatte nur noch mehr Arbeitszeit.

Und noch etwas um die Gastronomie Inklusiv zu amchen und Inklusssion effektiv durchzusetzen muss der Druck und die Arbeitszeit runter. Es ist schon heute einer der diversesten Branchen überhaupt.

Inklussion ist die Zukunft und bringt motiviertes Personal. Mann muss nur die Gesamtbedingungen etwas anpassen und eine Weitere Felxibilisierung zu ungusten der arbeitnehmerrinen und Arbeitnehmer ist alles andere als die Situation für inklusion zu vebessern.

Benjamin Appelt
28. Juni 2019

Wer verantwortungsbewusst mit der Branche umgeht, lässt die Finger vom Arbeitzeitgesetz, zahlt vernünftige Löhne, bietet geregelte Arbeitszeiten und lässt sich vor allem in Sachen Personalführung weiterbilden.

Claus-Peter Wolf
27. Juni 2019

Wir haben keine Lust mehr uns verarschen zu lassen, es MUSS sich was ändern. Wertschätzung, Freizeit, planbare Zeit etc. Das sind alles Dinge die wichtig sind und vor allem ein (Privat)Leben. Die Zeiten sind vorbei an denen man Überstunden einfach ... weiterlesen so hinnimmt und freiwillig für umsonst arbeitet, wer tut das heutzutage noch?

Tris Tan
27. Juni 2019

Es reicht!! Achtsamkeit, Respekt, Wertschätzung und Work-Life Balance sollten die Zukunft sein. Alles andere ist purer Hohn und das Ende der Gastronomie, in der viele mit Herz und Leidenschaft arbeiten.

Jes Si Mi
27. Juni 2019

Leidenschaft

Fragt man Gastronomen, wieso sie diesen Job machen, hört man fast immer sofort das Wort "Leidenschaft". Und das trifft genau zu, denn die Gastronomie ist mitnichten eine Branche in welcher man viel verdient aber dafür umso ... weiterlesen mehr arbeitet. 
Doch die Gastronomie scheint im Wandel begriffen zu sein. Wo früher der bedingungslose Kadavergehorsam, die Selbstversklavung und unbedingte Zufriedenheit von Chef und Gästen als gerne angenommene Herausforderung angesehen wurde, verschieben sich die Bedürfnisse hin zu mehr privater Planungssicherheit für Familie und Freunde, für Hobbys und das Gefühl und den Wunsch zu leben. Jahrzehntelang haben es Arbeitgeber und deren Verbänden gerne angenommen und mit Unterstützung vieler Arbeitnehmer die Bedingungen und die Lohnkultur weiter zu Gunsten der Arbeinehmer verschlechtert, frei nach dem Motto: "Wo kein Kläger, da kein Richter." Was aber verloren ging, ist das Selbstvertrauen und vor allem das Selbstwertgefühl der Arbeitnehmer. Mittlerweile scheinen wir aber den Zenit des für uns noch tragbaren erreicht zu haben. Die vielen unbezahlten Überstunden, die Flexibilität des permanenten Erreichbar und greifbar seins, die mäßig steigenden Gehälter und die schlechten Ausbildungbedingungen führten und führen zu einer massenhaften Branchenflucht. Warum? Weil die Ausbeutung der Arbeitnehmer dermaßen Skrupellos geworden ist, dass jeder zweite Azubi seine Ausbildung noch im ersten Jahr abbricht und in 10 Jahren sich die Zahl der Arbeitnehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe halbierte. Auf die Zügellosigleit, die nicht vorhandene Wertschätzung und die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Privatleben der Arbeitnehmer, wird mot kommentarloser Flucht geantwortet. In anderen Branchen verdient man mit weniger Arbeit mehr Geld. Und obwohl das Hotel- und Gaststättengewerbe die drittstärkste Branche mit über 80 Milliarden und weiter steigenden Umsätzen ist, kommt bei den Arbeitnehmern davon nichts an. Im Gegenteil! Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) will die Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden am Tag, bis zu sechs Tagen in der Woche bei 8 statt 10 Ruhestunden zwischen zwei Schichten einführen; Dass entspricht dem, was gesetzlich MAXIMAL möglich ist. Was die Überlastung angeht, wurde ermittelt, dass in den letzten 10 Jahren 107 Millionen krankheitsbedingter Fehlstunden registriert wurden. Die Hauptverantwortlichen Branchen: Die Kranken- und Altenpflege und natürlich die Gastronomie. Sollte der DEHOGA lanciert von neoliberalen Parteien ihr Vorhaben in die Realität umzusetzen, werden noch mehr Arbeitnehmer die Branche stillschweigend und Kampflos verlassen. Die Zahl der physischen und psychischen Erkrankungen wird steigen und auch in der Erhebung aktueller Zahlen ist die Gastronomie ganz weit oben. Schon jetzt müssen die verbliebenen Arbeitnehmer die weiter steigende Mehrarbeit leisten, der Druck und die Erwartungshaltung von Arbeitgebern und den Arbeitgeberverbänden steigt weiter.

Was kann man dagegen tun? Natürlich müssen Betriebe entlastet werden, wir brauchen einen Bürokratieabbau und keine Überregulierung von unnützen Bestimmungen. Wir brauchen eine modernere Ausbildung die den Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht wird. Und wir brauchen vor allem geregelte und faire Arbeitszeiten. Aber am wichtigsten: Faire Löhne! Denn sein wir mal ehrlich: Von Leidenschaft kann ich meine Miete nicht zahlen, nicht in den Urlaub, meinen Kindern keine Ausflüge schenken und für das Alter nichts zur Seite legen. Wir müssen für unser Recht und unsere Ansprüche kämpfen, wir sind beim derzeitigen Fachkräfte- und Personalmangel in der günstigen Situation auf den DEHOGA und die Politik Druck auszuüben. 

Wer also die Gastronomie wirklich liebt, wer leidenschaftlicher Gastronom ist, der sollte für die Branche und für lebenswerte Bedingungen in derselben kämpfen! 

Julius Vogel
27. Juni 2019

Wenn erst mal 13 Stunden per Gesetz erlaubt sind, werden daraus schnell 15-16 in echt - das hält niemand lange aus! Wer will in so ner Branche arbeiten?

Steffen
26. Juni 2019

Erzählt man irgendjemandem, dass in meinem Beruf Arbeitstage häufig über die 10h hinausgehen oder dass richtige Pausen wegfallen, weil es zu stressig ist, denken viele erstmal: Mindestens mittleres Management - dabei verdiene ich 11€/h. Natürlich ... weiterlesen könnte man den Arbeitgeber wechseln und auf bessere oder strukturiertere Arbeitsbedingungen hoffen. Aber was wenn das Team und die Materie toll ist?

Einen offiziellen 13h Tag möchte ich mir gar nicht vorstellen. Angenommen, dass nach 13h auf einmal doch noch 10 Gäste in das Lokal kommen oder der Kollege ein ganzes Tablett Sekt umkippt. Ich kann dann nicht einfach die Schürze "an den Nagel hängen". Wenn man schon einen unberechenbaren Job hat, dann sollten es die Arbeitszeiten nicht auch noch sein.

Findus

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